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Theorie trifft Praxis: Sozialwirtschaft im Inklusionsbetrieb erleben

Studierende des zweiten Semesters Sozialwirtschaft besuchten in Rahmen eines Wahlpflichtseminars gemeinsam mit ihrem Dozenten Prof. Dr. Frank Francesco Birk das Nudelhaus in Trossingen. Ziel der Exkursion war es, einen praxisnahen Einblick in die Arbeit eines Inklusionsbetriebs zu erhalten und die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Handeln kennenzulernen. Das Nudelhaus ist ein anerkannter Inklusionsbetrieb und bietet Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit besonderen sozialen Herausforderungen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

Inklusion im Arbeitsalltag umsetzen

Die Studierenden erhielten während einer Betriebsführung umfassende Einblicke in die Herstellung der handgefertigten Nudelprodukte sowie in die organisatorischen und sozialen Strukturen des Unternehmens. Besonders im Fokus stand die Frage, wie Inklusion im Arbeitsalltag erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Teilnehmenden erfuhren, wie Arbeitsplätze an individuelle Fähigkeiten angepasst werden und wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Produktion, Verwaltung und Vertrieb zusammenarbeiten. Dabei wurde deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Teilhabe keine Gegensätze darstellen, sondern sich gegenseitig stärken können.

Prof. Dr. Frank Francesco Birk betonte die Bedeutung solcher Praxisbesuche für die Ausbildung angehender Sozialwirtinnen und Sozialwirte: „Inklusionsbetriebe zeigen eindrucksvoll, wie gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerisches Handeln miteinander verbunden werden können. Für unsere Studierenden sind solche Einblicke von großem Wert, da sie die theoretischen Inhalte des Studiums durch konkrete Erfahrungen ergänzen.“

Chancen und Herausforderungen

Im anschließenden Austausch diskutierten die Studierenden mit den Verantwortlichen des Nudelhauses über Chancen und Herausforderungen inklusiver Beschäftigung, Fachkräftesicherung sowie die gesellschaftliche Bedeutung von Teilhabe am Arbeitsleben. Die offene Gesprächsatmosphäre ermöglichte es, aktuelle Fragestellungen der Sozialwirtschaft aus erster Hand kennenzulernen. Der Besuch hinterließ bei den Studierenden einen nachhaltigen Eindruck und verdeutlichte, welche wichtige Rolle Inklusionsbetriebe für eine vielfältige und inklusive Arbeitswelt spielen. Die Exkursion stellte damit eine wertvolle Ergänzung des Studiums dar und bot zahlreiche Impulse für die zukünftige berufliche Praxis.

Die Studierenden des zweiten Semesters Sozialwirtschaft besuchen gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Francesco Birk das Nudelhaus Trossingen und erhalten Einblicke in die erfolgreiche Arbeit eines Inklusionsbetriebs. Foto: DHBW VS
"Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen"

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