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Soziale Arbeit während der Coronakrise – Start der Theoriephase

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Polutta, Sie sind Studiendekan der Fakultät Sozialwesen an der DHBW Villingen-Schwenningen. Wie sind Sie mit Ihren Kolleg*innen und den Studierenden in die Theoriephase am 30. März gestartet?

Gut – und nach unserem Eindruck auch weitgehend vollständig mit allen Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden. Wir sind zwar virtuell aber doch ganz real in die Phase des Theoriestudiums gestartet. Und auch wenn das angesichts so weitreichender gesellschaftlicher Einschnitte für alle Menschen und Institutionen im Land fast etwas seltsam klingt: Nach dem bisherigen Feedback gibt es bei den Studierenden auch schon viele positive Rückmeldungen und eine gewisse Erleichterung, dass die DHBW Villingen-Schwenningen weiterhin den Studienbetrieb sicherstellt. Die Studierenden wissen es zu schätzen, dass ihr Studium fortgeführt werden kann, und sie sich nicht in einem ungeklärten »Zwischenraum« befinden. Am Montag, 30. März, haben alle Studierende des zweiten und vierten Semesters in jeweils 11 Kursen der Studiengänge zur Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft mit der Theoriephase begonnen. Bereits in der zweiten Märzhälfte hatten wir begonnen, die Studierenden und unsere Dualen Partner mit allen Informationen zu versorgen und mussten auch viele Fragen klären. Denn nachdem landesweit die Präsenzlehre an allen (Hoch-)schulen bis mindestens zum 19. April eingestellt wurde, gab es in den Tagen vor der Theoriephase zunächst bei den dualen Studierenden, ebenso wie in der Praxis die Frage, ob sich womöglich das Semester oder der Rhythmus von Theorie- und Praxisphasen verschieben würde. Gerade weil sich andere Hochschulen derzeit in der vorlesungsfreien Zeit (sogenannten Semesterferien) befinden, manche das Sommersemester auch schon als »verschoben« bezeichnet hatten, galt es, für alle Beteiligten klare Strukturen zu kommunizieren.

Erhielten Sie Zuspruch für dieses Vorgehen?

Uns Professor*innen ist klar, dass wir nicht einfach zu einer regulären, nur eben »virtuellen« Theoriephase übergehen können. Insofern haben wir selbst kritisch diskutiert, was angemessen ist und gebraucht wird – angesichts der aktuellen Krise, die ja eben nicht nur eine medizinische, sondern auch eine gesellschaftliche und soziale sowie ökonomische ist. Ausschlaggebend für uns bei der Gestaltung der Lehre ist jetzt, dass wir den »Lernort Hochschule« auch ohne Gebäude gerade jetzt benötigen und für die Studierenden bereitstellen.

Bei unseren Dualen Partnern gab es insgesamt breite Zustimmung zur klaren Regelung, dass der Phasenplan für den Wechsel von Theorie und Praxis weiter gilt. Ich glaube, das Wichtigste war hier Verlässlichkeit und gemeinsame Verantwortung für die Studierenden in dieser Situation. Dabei müssen wir sehen: Unter den Dualen Partnern im Sozialwesen gibt es gerade sehr unterschiedliche Herausforderungen, vor denen sie stehen. Wir sprechen hier ja von Landratsämtern und Stadtverwaltungen genauso, wie Schulen und Kitas, den Trägern der Wohlfahrtsverbände, Sozialunternehmen, Bildungsträgern, Kliniken, Krankenkassen, Frauenhäusern, Wohneinrichtungen, Familienzentren, Werkstätten, großen Bildungszentren bis hin zu kleineren Projekten etc.. Einige hätten sicherlich gerade gern alle verfügbaren Mitarbeitenden an Bord, weil sie für Menschen in Not, Kinder, Familien, Heimbewohner*innen, Wohnungslose, kranke Menschen weiter Sorge tragen. Andere Einrichtungen haben derzeit ganze Bereiche geschlossen und wussten nicht, wo sie ihre Studierenden hätten einsetzen sollen, zumal ja zum April auch unsere Studierenden des 6. Semesters gerade wieder in der Praxis zurückkommen. Auch wenn wir jetzt die Theoriephase beginnen, werden wir als Hochschule, als Forschende und Lehrende die Situation in der Praxis ganz genau im Blick behalten und auch mit unseren Studierenden die Auswirkungen der Covid19-Epidemie im Sozialwesen reflektieren und sie weiter auf die neuen Bedingungen professioneller Arbeit im Sozialwesen vorbereiten. Wenn diese Theoriephase Ende Juni endet, wird die sogenannte Coronakrise längst noch in der Praxis ihre Auswirkungen zeigen. Wir wollen auch mit unseren Studierenden neue und innovative Formen der Unterstützung konzeptionell und methodisch vorbereiten, die für ihre weitere Tätigkeit nötig sind.

Gab es zum Beginn für das zweite und vierte Semester so etwas wie eine allgemeine Begrüßung?

Üblicherweise begrüßen wir im Audimax, dem größten Hörsaal in der ersten Aprilwoche insgesamt über 500 Studierende der Sozialen Arbeit und fast 100 Studierende der Sozialwirtschaft. Das konnte natürlich weder wie üblich stattfinden, noch können hunderte Studierende an einer Online-Videokonferenz sinnvoll teilnehmen. Wir, Frau Prof. Dr. Annabelle Böttcher als Dekanin und Prorektorin und ich als Studiendekan, haben von der Fakultätsleitung daher am Montag per Videobotschaft und mit gezielten schriftlichen Informationen über unsere Lernplattform alle Studierenden zunächst einmal begrüßt und informiert. Aber viel wichtiger ist sicherlich, dass alle Professor*innen und Leiter*innen der Studiengänge ihre jeweiligen Kurse individuell »in Empfang genommen« haben. Dazu sind Online-Meetings auf verschiedenen Plattformen, Podcasts, Telefonkonferenzen und viele Materialien über unsere Lernplattform zum Einsatz gekommen. Auch wenn in diesen Tagen die technischen Kapazitäten aufgestockt werden müssen, so zeigt sich hier doch eine enorme Stärke unseres Studienkonzepts: Die überschaubaren Kursgruppen und direkte Ansprechpartner*innen, in unserem Fall Professor*innen als Modulverantwortliche und Studiengangsleitende sowie Verwaltungsmitarbeitende. Ohne diese Strukturen und die engagierten Kolleg*innen wäre ein solcher virtueller Studienstart nicht gelungen. Unser System mit kurzen Wegen und kleinen Gruppen zeigt in der Krise auch seine Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt waren wir so individuell »in touch« mit all denjenigen Studierenden, die im vierten Semester ihre Praxisphase im Ausland absolvierten. Hier haben gerade die Leiter*innen der Studienbereiche und die Kolleginnen des International Office der DHBW einen guten Job gemacht. Wir wissen von allen, auf welchem Abschnitt der Rückreise sie sich befinden oder wie diese in den letzten Tagen verlaufen ist.

Werden die Inhalte in der kommenden Theoriephase nun wie im Vorlesungsplan vorgesehen vermittelt?

Ja, in angemessener Form und im Sinne von gezielten Arbeitspaketen zum angeleiteten Selbststudium mit vielen neu entwickelten oder ausgebauten E-Learning Sequenzen. Dies läuft seit der ersten Theoriewoche in allen Grundlagenmodulen sowie in den Studienschwerpunkten an. An dieser Stelle möchte ich insbesondere die Bereitschaft der vielen Lehrbeauftragten hervorheben, die mit uns hauptamtlich Lehrenden diese Konzepte und neuen Wege derzeit entwickeln. Das ist nicht selbstverständlich und erfordert an vielen Stellen sehr viel Kreativität und Beweglichkeit! Ich muss sagen, Hut ab, vor all unseren Fach- und Führungskräften und externen Dozent*innen, die neben ihren sonstigen Aufgaben in unseren Studienmodulen nebenberuflich lehren und nun auch diesen Weg mit uns gehen. Große Anerkennung auch für das, was unsere Verwaltungsmitarbeiterinnen – ebenfalls vom Home-Office aus – in diesem Zusammenhang gerade mit uns gemeinsam um-planen und anpassen. Es ist und bleibt voraussichtlich ein sehr besonderes Semester.

Und wenn Sie die Vorlesungspläne ansprechen: Das Vorlesungsverzeichnis bildet nach wie vor eine Orientierung und Struktur. Das schafft Klarheit, wann welche Lerneinheiten und interaktive Sequenzen mit welchen Lehrenden und Studierendengruppen stattfinden. Zugleich können wir uns von manchen festen Zeitschienen lösen, um Phasen der Projektarbeit, des Lesens und Schreibens flexibler als in Seminarräumen zu gestalten. Dabei starten wir übrigens nicht in allen Bereichen bei null: Webinare, Tools zur Online-Gruppenarbeit, (wie Moodle, Mahara oder Addobe Connect), internationale Konferenzschaltungen im Seminar- und Vorlesungsbetrieb und Prüfungsleistungen über Lernplattformen nutzen wir bereits seit Jahren. Nun ist aber das Besondere, dass diese Tools und Lernumgebungen flächendeckend zum Einsatz kommen. Ich denke, dass sowohl für Studierende als auch für Lehrende dieses Semester eine Gelegenheit darstellt, die Chancen der Digitalisierung noch mehr zu nutzen. Die Bedingungen unter denen dies nun geschieht – das steht außer Frage – sind mehr als kritisch, aber es ist eine große Chance.  

Wie sehen Sie die kommende Zeit in Bezug auf die Lehrvermittlung?

Selbstverständlich werden wir in Zukunft, sobald es möglich und verantwortlich ist, zu einer Mischung aus Präsenzlehre und Online-Angeboten, also im besten Fall zu »Blended Learning« zurückkehren. Denn alle Kompetenzen und Fähigkeiten können virtuell eben nicht vermittelt werden, denken wir beispielsweise an praktische Übungen, interaktive Seminare zu professioneller Kommunikation und Interaktion im Sozialwesen. Hier sehen wir, dass auch die sogenannte »Theoriephase« eine bestimmte Form der Praxis ist. Derzeit ausbleibende praktische Elemente während des Studiums werden wir selbstverständlich im Studienverlauf nachholen, sodass unsere Studierenden auch hier nicht benachteiligt werden.

Sie haben in diesem Semester erstmals eine Ringvorlesung in der Neckarhalle geplant. Wie funktioniert das mit so vielen Studierenden?

Die Ringvorlesung zu den Querschnittsthemen »Gender und Diversity« ist ein Novum, weil wir im Studienzentrum Soziale Arbeit in diesem Zuge ein besonderes Angebot über alle Studienrichtungen hinweg entwickelt haben. Zudem ist es eine interdisziplinäre Lehrveranstaltung, an der jeweils mehrere Referent*innen aus unserem Haus sowie externe Expert*innen beteiligt sind. Auch wenn die Ringvorlesung erst für Ende April geplant ist, arbeiten wir schon jetzt daran, ein alternatives Format aufzulegen, welches die Veranstaltung dann per Video-Stream und interaktivem Chat sowie Diskussionsforum möglich machen wird. Es ist schade, dieses neue Lehrformat voraussichtlich in der ursprünglich konzeptionierten Form in diesem Jahr nicht durchführen zu können, aber das interdisziplinäre Arbeiten mit den Dozent*innen in diesem Format wird ebenfalls neue Wege der forschungsorientierten Lehre aufzeigen.

Sie haben eingangs von den Sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie gesprochen. Was beschäftigt Sie da derzeit besonders in der Fakultät Sozialwesen?

Die Folgen für die Soziale Arbeit und Sozialwirtschaft sind noch schwer abzuschätzen und müssen von uns mit begleitet werden. Hier können wir die Besonderheit der DHBW nutzen, nämlich dass Studierende, Duale Partner und Lehrende miteinander verbundene Hochschulangehörige der DHBW Villingen-Schwenningen sind. Gemeinsam sind wir am Puls des Zeitgeschehens und können entsprechend reagieren. Genaueres werden wir in den nächsten Wochen noch kommunizieren, wenn wir mit unseren Dualen Partnern und den Studierenden die Arbeit intensiviert haben. Kurz möchte ich aber skizzieren, was jetzt schon absehbar ist:

Wenn nun bestimmte Bildungs-, Hilfs- oder Unterstützungsangebote gerade nicht erbracht werden können, dann trifft es manche Nutzer*innen Sozialer Arbeit härter als andere. Denn die Corona-Krise verschärft viele soziale Ungleichheiten und bestehende Benachteiligungen. Für Menschen in Armut und unter ungünstigen Wohnbedingungen, für Familien mit Kindern oder ältere Menschen, auch für Männer und Frauen stellen sich die aktuellen Lebensbedingungen sehr unterschiedlich dar. Teilweise stehen soziale personenbezogene Dienstleistungen entweder nicht mehr zur Verfügung, oder werden für Menschen mit weniger ökonomischem, sozialen oder kulturellem Kapital deutlich schlechter erreichbar. Kinder mit Förderbedarf, an Demenz erkrankte Menschen, wohnungslose oder geflüchtete Menschen brauchen Soziale Dienste in dieser Situation mehr denn je, können aber bisherige Angebote weniger nutzen. Nicht jedes Zuhause, auf das nun viele zurückgeworfen werden, ist auch ein guter und sicherer Ort. Nicht jede*r hat überhaupt ein Zuhause im positiven Sinne. Wenn aufgrund der Verlagerung in die Wohnungen nun häusliche Gewalt in der Partnerschaft, Gewalt gegen Kinder oder schlichtweg die Nöte und Überforderungen von Eltern zunehmen, während zugleich andere soziale Kontakte abnehmen, sind dies Aufgaben für die Soziale Arbeit. An anderen Stellen geht es um die Entwicklung von Kommunikationsformen mit Menschen in Wohneinrichtungen, die nun noch weiter gesellschaftlich isoliert werden. Hier ist die Profession Sozialer Arbeit aktuell enorm gefordert. Soziale Arbeit muss aber auch alles, was im Sozialwesen geleistet wird, daran ausrichten, die Bevölkerung vor der Ausbreitung des Corona-Virus zu schützen.

Dieser zusätzliche Bedarf an hoch qualifizierten sozialen Diensten trifft zusammen mit einer absehbaren wirtschaftlichen Krise, von der auch die sozialwirtschaftlichen Träger bis in ihre Finanzierung hinein nicht unberührt bleiben werden. Und in der aktuellen Situation muss nicht zuletzt die Personalsituation für Fachkräfte Sozialer Arbeit thematisiert werden: Waren schon vor der Covid19-Epidemie Fachkräftemangel und prekäre Arbeitsbedingungen in bestimmten Bereichen vorhanden, so muss nun das Sozialwesen zunehmend medizinische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden im Blick haben. So erscheinen die bisherigen Strukturen eines wirklich »systemrelevanten«, aber oft mit knappen Ressourcen ausgestatteten Bereichs öffentlicher Daseinsvorsorge wie unter einem Brennglas.

Das alles geht uns, die Studierenden, die Duale Partner und die Lehrenden derzeit fachpolitisch und fachwissenschaftlich etwas an. Diese Situationen müssen solidarisch, nicht zuletzt im Zusammenspiel von Wissenschaft, Sozialpolitik und Praxis gestaltet werden. Alle Akteure des Sozialwesens sind dabei gefordert, niemand kann einfach nur abwarten und beobachten.

Da ist es übrigens ein wirklicher Lichtblick, dass derzeit auch in der Zivilgesellschaft neue Formen des sozialen und bürgerschaftlichen Engagements, neue Initiativen und Hilfsprojekte entstehen. Auch die öffentlichen und freien Träger des Sozialwesens sind hier aktiv, entwickeln neue Beratungshotlines und Unterstützungsprojekte. Teilweise sind unsere dualen Studierenden als Bürger*innen oder als Arbeitnehmer*innen bereits in solche Initiativen und soziale Innovationen aktiv eingebunden. Dem müssen wir auch in unserem Studienkonzept aus gegebenem Anlass über den Sommer verstärkt Rechnung tragen. Wir haben zwar klargestellt, dass die Studierenden nun nicht gleichzeitig in Vollzeit studieren und in der Praxis »Notdienste« leisten können – das wäre übermenschlich, aber da, wo ein verantwortungsvolles Engagement unserer Studierenden in diesen Tagen möglich ist, wollen wir dies unterstützen. Wir zählen freilich darauf, dass alle Beteiligten verantwortlich handeln, den Infektionsschutz (auch die diesbezüglichen Regeln der DHBW Villingen-Schwenningen) beachten und sich und andere bei diesem Kraftakt nicht gefährden oder überfordern.

Aber das Sozialwesen und unsere Studierenden wären nicht sie selbst, wenn sie sich diesen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen nicht stellen würden. Mir kommt in den Sinn, dass die DHBW Villingen-Schwenningen in den letzten Jahren die Broschüre »Mehr als Studieren« herausgegeben hat. Ich glaube, der Slogan könnte für dieses Semester nun wirklich mehr denn je zutreffen. Aber hoffentlich – bei allem Ernst der Situation – auch im positiven Sinne: Dass wir alle miteinander so viel lernen, wie noch nie.

Sie werden – wie wir alle – momentan von vielen ernsten Themen begleitet, darf ich fragen, ob es auch lustige Momente gab?

Ja, durchaus. Wir arbeiten in dieser dynamischen Situation intensiv, konzentriert meist mit Doppel- oder Mehrfachbelastung. Dies schon allein, weil alle Aufgaben – besonders Familie, Arbeit, Freizeit, Erholung, Alltag etc. – auf die eigenen vier Wände begrenzt sind. Allein das will alles gut koordiniert sein und ist manchmal auch nur bedingt lustig. Aber ja, wir lachen auch viel in Telefonkonferenzen miteinander, bewahren uns Momente des Humors und der Aufmunterung. Sowohl unter Mitarbeitenden als auch mit den Studierenden. Manchmal entsteht auch unfreiwillig Komik, wenn z.B. zeitgleich zwei Videokonferenzräume vom gleichen Team getestet werden und jemand die Entscheidung treffen muss: »Kommt, wir ziehen um!«. Aber davon abgesehen, dass diesbezüglich technische Verbesserungen und zukünftig einheitliche Standards in Sicht sind, diese kleinen Unebenheiten zu beheben, bin ich gespannt, wie es uns gelingt, Emotionen in verschiedenen Facetten auch über die Distanz angemessen zu transportieren. Studierende und Lehrende sind nun »virtuelle Teams« und müssen sich untereinander verständigen. Sie müssen die Kompetenz erwerben, mit der Sachebene der Inhalte, aber eben auch mit ihrem Humor, ihren Ängsten, Sorgen oder dem Erstaunen umgehen lernen. Auch davon wird das Gelingen dieses außergewöhnlichen Semesters abhängen. Ja, und auch dabei werden wir in den nächsten Wochen viel lernen und hoffentlich auch zwischendurch noch miteinander lachen können!

Herzlichen Dank für das Gespräch Herr Professor Polutta.

"Johannes Stumpf"

Johannes Stumpf