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Inklusion beginnt im System: DHBW zeigt Wege im Gesundheitswesen auf

Inklusion ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe – auch und insbesondere im Gesundheitswesen. Wie Menschen mit Behinderungen in Versorgung und Gesundheitsförderung stärker berücksichtigt werden können, stand im Fokus eines Beitrags von drei Professor*innen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Villingen-Schwenningen beim diesjährigen Gesundheitskongress an der Hochschule Furtwangen (HFU).

Unter dem Titel „Zwischen Personalisierung und Partizipation: Barrieren erkennen, Inklusion im Gesundheitswesen gestalten“ präsentierten Prof.in Dr.in Martina Wanner, Prof.in Dr.in Sandra Mirbek und Prof. Dr. Frank Francesco Birk aktuelle Erkenntnisse und praxisnahe Ansätze, wie Barrieren im Gesundheitssystem abgebaut und Partizipation verbessert werden können.

Prof.in Dr.in Martina Wanner begann den Vortrag mit einem Überblick über das Gesundheitswesen und stellte den Bezug zur Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit dar. Hierbei wurde deutlich: Inklusion bedeutet nicht nur Zugang zu medizinischen Leistungen, sondern auch die aktive Einbeziehung der Perspektiven von Menschen mit Behinderungen. Prof. Dr. Frank Francesco Birk betonte, dass strukturelle Hürden – etwa in der Kommunikation, der Infrastruktur oder im Zugang zu Informationen – nach wie vor eine große Herausforderung darstellen. Gleichzeitig zeigten die drei Professor*innen konkrete Lösungsansätze auf, darunter interdisziplinäre Zusammenarbeit, partizipativen Einbezug, Angebote die den Bedürfnissen und Lebenswelten der Adressat*innen entsprechen sowie gezielte Sensibilisierung von Fachkräften im Gesundheitswesen. „Inklusion muss von Anfang an mitgedacht werden – nicht als Zusatz, sondern als grundlegendes Prinzip“, so Prof.in Dr.in Sandra Mirbek. Nur so könne eine nachhaltige und gerechte Gesundheitsversorgung für alle Menschen gewährleistet werden. Somit leistet der Vortrag der einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung eines chancengerechten Gesundheitssystems und unterstreicht die zentrale Bedeutung eines inklusiven Ansatzes.

Mit ihrer Beteiligung am Gesundheitskongress setzen die drei Professor:innen zudem ein Zeichen der Kooperation zwischen der Hochschule Furtwangen und der DHBW Villingen-Schwenningen.

Prof.in Dr.in Martina Wanner (von links), Prof.in Dr.in Sandra Mirbek und Prof. Dr. Frank Francesco Birk beim Gesundheitskongress. Foto: DHBW VS
"Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen"

Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen