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Absolventenstudie: Rückblick auf das duale Studium

Eine im Jahr 2015 ausgeführte Befragung des Statistischen Landesamt bestätigt die hohe Attraktivität der Studienangebote der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und unterstreicht den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen in der Arbeitswelt. Das Studium an der DHBW wird rückblickend als überaus positiv bewertet. Die Ergebnisse haben Carmina Brenner, Präsidentin des Statistischen Landesamtes, und DHBW Präsident Prof. Arnold van Zyl heute vorgestellt. Es handelt sich um die vierte Befragung seit dem Jahr 2012. Seither führt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg einmal jährlich die Absolventenstudie im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der DHBW durch. Für die Absolventenstudie 2015 wurden von Mitte September bis Mitte Dezember die Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2010 und 2014 zum Übergang ins Berufsleben und bezüglich ihrer Zufriedenheit mit dem Studium und dem Beruf befragt. Von den 15.804 angeschriebenen Adressaten machten 3.964 bei der freiwilligen Online-Befragung mit. Die Rücklaufquote betrug somit rund 25 %. Hohe Zufriedenheit mit dem Studium Ein großer Teil der Befragten ist mit dem Studium zufrieden, besonders mit den Praxisphasen, dem Umfang, dem Inhalt, der Qualität der gesammelten Erfahrung im Praxiseinsatz sowie der Praxiserfahrung der Dozierenden. Lediglich der Wunsch nach einer noch stärkeren Theorie-Praxis-Verzahnung besteht. Eine große Mehrheit von 85 % der Befragten ist im Rückblick zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Studium. 80 % würden sich nochmals für die DHBW entscheiden. Überaus erfolgreich am Arbeitsmarkt Wie schon in den bisherigen Befragungen zeigt sich ein reibungsloser Übergang der DHBW-Absolventen in den Arbeitsmarkt und eine überaus positive Entwicklung in ihren Unternehmen und sozialen Einrichtungen. Ein schneller und reibungsloser Übergang in den Beruf zeigt sich ebenso in der hohen Übernahmequote. Für die meisten Befragten erübrigt sich die Stellensuche; Stellensuchende werden in recht kurzer Zeit fündig. Die weitaus meisten Antwortenden befanden sich demnach gar nicht erst auf der Suche nach einer Stelle (71 %), sondern wurden direkt von ihrem Unternehmen übernommen oder begannen ein weiteres Studium. In beiden Prüfungsjahrgängen hatten diejenigen, die nach einer Beschäftigung suchten, schnell Erfolg. Sie benötigten im Durchschnitt 2,3 Monate, 11,8 Bewerbungsversuche und 3,2 Bewerbungsgespräche, um eine Stelle zu finden. Direkter Eintritt in feste und qualifizierte Beschäftigungen Die Absolventinnen und Absolventen der DHBW gehen insgesamt nach dem Studium überwiegend direkt in unbefristete Stellen mit einer soliden Vergütung über. Die Einkommenssituation ist jedoch abhängig vom Studienfach. Der überwiegende Teil der erwerbstätigen Befragten trat direkt nach dem Studium eine unbefristete Stelle an (Prüfungsjahrgang 2010: 84 %, Prüfungsjahrgang 2014: 77 %). Das jährliche Bruttoeinkommen in der ersten Phase nach dem Studium lag im Prüfungsjahrgang 2010 bei 62 % der Antwortenden über 40.000 Euro. Dagegen fiel der Level der Einstiegsgehälter im Jahrgang 2014 niedriger aus: 52 % der Antwortenden verdienten mehr als 40.000 Euro. Positive berufliche Entwicklung Nach fünf Arbeitsjahren ist das Gehaltsniveau merklich angestiegen und fast alle beschäftigten Absolventinnen und Absolventen haben einen unbefristeten Vertrag. Innerhalb dieser ersten fünf Arbeitsjahre zeichnet sich auch insgesamt eine sichtba-re Verbesserung der beruflichen Situation ab: Der von vornherein schon sehr hohe Anteil der unbefristet Beschäftigten des Prüfungsjahrgangs 2010 kletterte nach fünf Jahren um weitere acht Prozentpunkte auf bemerkenswerte 96 %. Auch die Ein-kommenssituation des Jahrgangs verbesserte sich deutlich. Fünf Jahre nach dem Abschluss verdienten 85 % der Befragten mehr als 40.000 Euro im Jahr. Das ist ein Plus von 23 Prozentpunkten gegenüber der ersten beruflichen Phase nach dem Studium.

Zufriedenheit mit der beruflichen Situation Die berufliche Situation empfinden die Absolventinnen und Absolventen der DHBW überwiegend als angemessen – vor allem Arbeitsinhalte, -atmosphäre und Ausstattung werden positiv bewertet. Besonders zufrieden waren sie mit dem Betriebs- und Arbeitsklima, den Tätigkeitsinhalten, den Möglichkeiten zum Einbringen eigener Ideen und der Ausstattung mit Arbeitsmitteln (jeweils zwischen 77 und 80 von 100 möglichen Punkten auf dem Zufriedenheitsbarometer). Für etwa die Hälfte der Befragten (47 %) entsprach die berufliche Situation zum Befragungszeitpunkt sehr stark oder stark den Erwartungen, die sie zu Beginn des Studiums hegten. Weiteres Studium und Auslandsaufenthalte Die Aufnahme eines weiteren Studiums im Anschluss an den Bachelor-Abschluss ist weiterhin eine gern gewählte Option. Ähnlich wie in den Vorjahresbefragungen haben sich 17 % der Absolventinnen und Absolventen zu einem weiteren Studium entschlossen. Als Grund wurde überwiegend eigenes Interesse an einem weiteren Studium angegeben, nur in sechs Prozent der Fälle war der Grund ein fehlendes Jobangebot.
Das Interesse an Auslandsaufenthalten ist gestiegen: Mehr als ein Drittel absolvierte einen Auslandsaufenthalt. Die Tendenz verläuft steigend von 30 % (Jahrgang 2007) bis 37 % (Jahrgang 2014). DIE GESAMTE STUDIE

"Annika Honacker"

Annika Honacker