Wiedersehen in der Praxis: DHBW zu Gast bei der BruderhausDiakonie
Die BruderhausDiakonie in Fluorn-Winzeln präsentierte bei ihrem Tag der offenen Tür ihre Angebote für Menschen mit Behinderung sowie ihre Werkstätten der Öffentlichkeit. Auch die DHBW Villingen-Schwenningen war mit dem Studiengang „Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen“ vor Ort und nutzte den Anlass zum fachlichen Austausch und zur Vertiefung der Kooperation.
Welche Einblicke gibt es?
Die Gäste erhielten auf dem Gelände der ehemaligen Pochenmühle im Bruderhausweg Einblicke in die Angebote für Menschen mit Behinderung. Das Gelände beherbergt u. a. den Erlebnishof Pochenmühle, einen Begegnungsort von Menschen mit und ohne Behinderung. Eine Führung durch die Wohnbereiche zeigte, wie individuell die Menschen dort ihren Wohnraum gestalten, eigenen Interessen oder kreativen Tätigkeiten nachgehen können und sozialpädagogisch begleitet werden. Die Einrichtung zeigte in den Werkstätten ihre Angebote der beruflichen Teilhabe und Bildung. Klient:innen und Mitarbeitende führten an beiden Standorten durch die Gebäude und standen für Gespräche zur Verfügung.
DHBW-Absolventinnen als Leitungskräfte
Der Besuch bot dem Studiengang einen unmittelbaren Blick auf die Praxis. Die Begegnung mit zwei Absolventinnen des Studiengangs, die heute in leitenden Funktionen sowie in der fachlichen Anleitung tätig sind, war eine ganz besondere. Solche Begegnungen zeigen, wie aus dem dualen Studium an der DHBW Villingen-Schwenningen heraus Fach- und Leitungsverantwortung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen erwächst und über Jahre trägt. Sie verbinden die Lehre mit der gelebten Teilhabe vor Ort und eröffnen zugleich Perspektiven für den fachlichen Dialog zwischen Hochschule und Einrichtung.
„Es freut mich sehr, unseren Absolventinnen heute als Leitungskräften wiederzubegegnen. Genau dieser Weg vom Studium in die fachliche Verantwortung ist es, den wir mit unserem Studiengang ermöglichen wollen. Der enge Austausch mit der Praxis ist für uns kein Beiwerk, sondern Kern einer guten dualen Ausbildung“, so Prof. Dr. Boris Duru, Studiengangsleiter an der Fakultät Sozialwesen.
Der Besuch reiht sich ein in die kontinuierliche Netzwerkarbeit des Studiengangs mit Einrichtungen der Region.
Von links: Sandra Ostertag (Alumna „Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen“, Leitung Fach- und Sozialdienst), Prof. Dr. Boris Duru (Studiengangsleiter, DHBW Villingen-Schwenningen), Anna Walter (Alumna „Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen“, Teamleitung Fördergruppe, Mitarbeiterin Sozialdienst und fachliche Anleitung) und Manuela Müssigmann (Leitung Mentorat Ausbildung). Foto: DHBW VS