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Roboter gelangen ins Ziel


Roboter Optimus Prime war erfolgreich und hat einen Ball in den Zielkreis gebracht.

Studierende der Wirtschaftsinformatik und des Technical Managements haben in einem gemeinsamen, interdisziplinären Projekt autonome Roboter konstruiert. Die Roboter sollten in einem 50 Quadratmeter großen Feld selbstständig drei farbige Bälle finden, einsammeln und innerhalb von fünf Minuten in den weniger als einen Quadratmeter großen Zielkreis transportieren.

Insgesamt sieben Teams stellten sich der anspruchsvollen Aufgabe. Um die Kreativität nicht einzuschränken, gab es nur wenige Vorgaben: Das Gehirn des Roboters sollte ein Mini-Computer sein, welcher zu programmieren war, die Augen eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv.

Das Projekt startete im Januar und lief bis Juli. Anhand zweier Meilensteine wurden zunächst das Konzept und das Design überprüft, bevor mit der Produktion der Roboter begonnen wurde. Neben der technischen Komplexität der Aufgabe stellten organisatorische Fragen eine Herausforderung dar. Wo und wann wird der Roboter produziert? Welche Ausbildungsfirma kann uns dabei unterstützten? Wie kann die Fertigung überwacht werden? Wie halten die Teams während der Praxisphase Kontakt?

Die Studierenden widmeten sich dem Projekt mit bemerkenswertem Einsatz. Ganz besonders in der Woche vor der Abschlusspräsentation wurde in jeder freien Minute, oftmals bis spät in die Nacht hinein, getestet und optimiert. Dabei zeigte sich eine große Hilfsbereitschaft und Solidarität zwischen den Teams.

Die Vorstellung der Roboter brachte hervorragende Resultate. Zwar gab es einige ungeplante Zusammenstöße mit der Wand und andere kleinere Niederlagen, beispielsweise etwa wenn ein bereits eingesammelter Ball wieder verloren ging. Dennoch konnten vier Teams die sehr ehrgeizigen Ziele fast vollständig erreichen und mit selbstfahrenden Robotern die Bälle erkennen, einsammeln und ablegen. Aber auch die anderen Gruppen zeigten Roboter, die zumindest große Teile der Aufgabe lösen konnten. Somit schlossen alle Teams das Projekt mit einem positiven Ergebnis ab.

Wissenschaftlich betreut wurden die Studierenden von den Professoren Dr. Wolfgang Funk, Dr. Bernd Kaltenhäuser und Dr. Ulrich Kotthaus.