Hochschulkommunikation

Aktuelle News

Mit dem Master zum Steuerberater- oder Wirtschaftsprüferexamen

Wie kann es nach dem Bachelorstudium weitergehen? Welche Möglichkeiten der Weiterqualifizierung gibt es – und wie lassen sich das Steuerberater- oder Wirtschaftsprüferexamen erfolgreich vorbereiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Master-Infoveranstaltung am 25. Februar an der DHBW Villingen-Schwenningen. Eingeladen hatten Prof.in Dr.in Paula Wellmann und Prof. Dr. Michael Birk, die sich dabei insbesondere an Bachelor-Studierende des fünften Semesters richteten.

Eine gezielte Ausrichtung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Masterstudiengang „Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsrecht“ (LL.M.), den das DHBW Center for Advanced Studies (DHBW CAS) in Kooperation mit der Steuerberaterkammer Stuttgart anbietet. Der Studiengang ist gezielt auf die Vorbereitung auf das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ausgerichtet – zwei der anspruchsvollsten Berufsexamina in Deutschland.

Neben der fachlichen Vorbereitung berücksichtigt das Curriculum auch die Anrechnungsvorgaben gemäß Paragraf 13b der Wirtschaftsprüferordnung (WPO). Dadurch können Prüfungsleistungen aus dem Masterstudium auf das Wirtschaftsprüfungsexamen angerechnet werden, was den Weg zum Berufsexamen verkürzen kann.

Optimale Vorbereitung auf Examina

„Der Masterstudiengang ist eine sehr erfolgversprechende Möglichkeit, sich gezielt und optimal auf die Berufsexamina vorzubereiten und bietet nachweislich einen der schnellsten Wege dorthin“, erklärt der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Gerald Merkl. Besonders erfreulich sei der erfolgreiche Start des Programms: „Zum Wintersemester 2025/26 sind wir mit zwei Kursen gestartet. Der nun höherwertige Abschluss Master of Laws und die damit verbundene Anerkennung als rechtswissenschaftliches Studium bestätigen diesen Weg.“ Zudem profitieren Absolventinnen und Absolventen früherer Jahrgänge (2013–2023) von einer sogenannten Nachgraduierung.

Im Anschluss an die Vorstellung des Studiengangs nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit für eine lebhafte Diskussion. Dabei ging es unter anderem um die Kooperation mit der Steuerberaterkammer Stuttgart sowie um die Frage, ob zusätzliche Vorbereitungskurse oder Klausurtrainings neben dem Masterstudium notwendig sind.

Auch organisatorische Aspekte wurden thematisiert, etwa die Gestaltung der Lehrveranstaltungen. Wie erläutert wurde, gibt es im Masterstudium keine formale Anwesenheitspflicht wie im Bachelorstudium. Dennoch wird eine regelmäßige Teilnahme empfohlen, da Online-Vorlesungen grundsätzlich nicht vorgesehen sind und nur in Ausnahmefällen stattfinden.

Ein weiterer Diskussionspunkt betraf die Anrechnungsmöglichkeiten für das Wirtschaftsprüferexamen. Dabei wurde erläutert, dass Absolvent*innen auch zu einem späteren Zeitpunkt von den im Studium erbrachten Leistungen profitieren können, wenn sie sich erst im Verlauf ihrer Berufspraxis für das Ablegen des Wirtschaftsprüferexamens entscheiden.

Synergien aus Studium und Beruf

„Die Masterstudierenden am DHBW CAS müssen ihre berufliche Tätigkeit nicht unterbrechen, sondern studieren parallel“, erklärt Ulrike Hettich-Wittmann, Leiterin der Master-Geschäftsstelle der DHBW in Villingen-Schwenningen. „So können sie ihre Karriere weiterverfolgen und gleichzeitig die Synergien zwischen Studium und Beruf optimal nutzen.“

 

Sie informieren über den Master in Steuern und Wirtschaftsprüfung: Prof.in Dr.in Paula Wellmann (von links), Prof. Dr. Gerald Merkl und Prof. Dr. Michael Birk. Foto: DHBW VS
"Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen"

Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen