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Erfolg für die Gleichstellungarbeit

Die Gleichstellungsarbeit an der DHBW wird landes- und bundesweit gefördert. Das bedeutet einen großen Erfolg für das Professorinnenprogramm II. In einem zweistufigen Antragsverfahren wurde die maximale Fördermöglichkeit von drei Professorinnenstellen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (MWK) bewilligt. Voraussetzung für diese Förderung war ein anspruchsvolles Prüfverfahren, in dem sowohl die Anerkennung des Gleichstellungskonzeptes der DHBW durch ein externes Gremium von Gutachterinnen und Gutachtern als auch die fachliche Prüfung durch einen von BMBF beauftragten Projektträger gelingen musste. Die DHBW erhält bis 2020 eine Fördersumme von insgesamt über 1,3 Millionen Euro. Somit stehen erhebliche zusätzliche Mittel zur Entwicklung und Umsetzung gleichstellungsfördernder Maßnahmen im Rahmen von Projekten und einer Professur mit dem Schwerpunkt „Genderforschung“ zur Verfügung.
Aus Sicht der zentralen Gleichstellungsbeauftragten, Prof. Brigitte Reinbold, konnte dies nur in einer exzellenten gemeinsamen Anstrengung der jeweiligen Gleichstellungsverantwortlichen an den Studienakademien entwickelt, erprobt und implementiert werden. Die Umsetzung der im Gleichstellungskonzept definierten Ziele sind für die Zukunftssicherung der DHBW von weit reichender Bedeutung: Die Gewinnung von Professorinnen und damit die deutliche Erhöhung des Professorinnenanteils sowie die verstärkte Gewinnung weiblicher Studierender, vor allem in den MINT-Fächern, sind wichtige Schwerpunkte der Gleichstellungsarbeit. Ebenso sind die verstärkte Berücksichtigung von Gender in Forschung und Lehre sowie der weitere Ausbau zur familiengerechten Hochschule geplant. Durch eine Kombination aus Maßnahmen auf zentraler Ebene sowie an den Studienakademien soll die Gleichstellungsarbeit weiter vorangetrieben, gestärkt und auf allen Ebenen strukturell und fachlich verankert werden. Der Präsident der DHBW, Professor Arnold van Zyl, begrüßt die Entscheidungen des Projektträgers: „Die Förderung im Professorinnenprogramm ermöglicht der DHBW, ihre Gleichstellungsarbeit deutlich zu intensivieren und nachhaltig voranzubringen. Ich sehe diesen Erfolg sowohl als Zeichen für die Bedeutung und Wertschätzung unserer bisherigen Gleichstellungsarbeit als auch als Ansporn für weitere Anstrengungen in diesem Bereich."
"Annika Honacker"

Annika Honacker