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DHBW Präsident besucht den Standort

In einigen Tagen, genau genommen am 10. Mai, wird der neue Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Prof. Arnold van Zyl 100 Tage im Amt sein. Bis dahin hat er sich vorgenommen alle Standorte der Hochschule zu besuchen, um seinen neuen Wirkungskreis besser kennen zu lernen. Gestern war er in Villingen-Schwenningen zu Gast. Im Vordergrund des Tages stand das Zusammentreffen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Hochschulleitung, Gremienmitgliedern sowie Oberbürgermeister Rupert Kubon und Landrat Sven Hinterseh. Zwei Begehungen am Campus Wirtschaft im Stadtzentrum und am Campus Sozialwesen am Stadtrand vermittelten dem DHBW Präsidenten einen Eindruck von den einzelnen Hochschulgebäuden sowie den Studienbedingungen am Standort in Villingen-Schwenningen. 

In seiner Ansprache unterstrich Prof. van Zyl seine Überzeugung, dass bildungswillige junge Menschen das wertvollste Kapital unserer Gesellschaft seien. Es gelte nun dafür zu sorgen, dass das Klima, die Rahmenbedingungen und die Mittel vorhanden seien, um den Bildungsauftrag zu erfüllen. Die DHBW müsse sicherstellen, dass in enger Partnerschaft mit ihren Dualen Partnern Innovation und Wettbewerbsfähigkeit vorangetrieben werden. Vor diesem Hintergrund hat van Zyl folgende vier Handlungsfelder für die Weiterentwicklung festgemacht: Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit (Employability) der Absolventen durch die Bildung eines spezifischen DHBW-Absolventenprofils mit klar erkennbaren fachlichen, akademischen und sozialen Fähigkeiten; Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils mit starkem Anwendungsbezug in Kooperation mit den Dualen Partnern; Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwerts durch Wissens- und Technologietransfer insbesondere auf lokaler Ebene und schließlich die weitere Profilschärfung auf dem Gebiet der Internationalisierung.

Rektor Prof Jürgen Werner beurteilte den Besuch als überaus positiv und freute sich über die Aussage des Präsidenten, die lokalen Hochschulstandorte weiterhin zu stärken.

Seit dem 1. Februar ist Professor Arnold van Zyl PhD/Univ. of Cape Town Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der 57-Jährige studierte Chemical Engineering an der University of Cape Town und wurde 1987 zum PhD in Engineering promoviert. Nach seinem Postdoc am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart war er von 1990 bis zum Jahr 2000 in verantwortlichen Funktionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung im Automobilsektor in Stuttgart, Ulm und Brüssel tätig. Von 2001 bis 2007 vertrat er die europäische Automobilindustrie in San Diego und Brüssel. In den Jahren 2008 bis 2011 war Arnold van Zyl Vizepräsident für Forschung, Innovation und Internationales an der forschungsstarken Stellenbosch University in Südafrika. Im Jahr 2012 wurde er Rektor der Technischen Universität Chemnitz.

"Annika Honacker"

Annika Honacker