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Auszeichnung für Professor Kizilhan

Eine hohe Auszeichnung wurde Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan zuteil. Während des Gipfels für Menschenrechte und Demokratie erhielt er gestern in Genf den "Women's rights Award 2016". Der Orientalist und Psychologe erhielt den Preis für seine herausragenden und wegweisenden Beiträge zur Rettung und Behandlung jesidischer und anderer entrechteter, sexuell missbrauchter und gedemütigter Frauen aus dem Nordirak und Syrien. Anne Brasseur, Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, überreichte Jan Kizilhan den Menschenrechtspreis. Für diese Ehrung vorgeschlagen haben den international anerkannten Experten für interkulturelle Psychiatrie und Traumatologie Senatoren des amerikanischen Senats. Zahlreiche Botschafter waren bei der Preisverleihung zugegen und der amerikanische Außenminister John Kerry zählte ebenso zu den vielen Gratulanten. Jan Kizilhan, Leiter des Studiengangs Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken, kümmert sich bereits seit dem vergangenen Jahr um traumatisierte jesidische Frauen, die aus dem Nordirak und Syrien fliehen mussten und nun vom Land Baden-Württemberg aufgenommen wurden. Mit einer jungen Jesidin, die aus ihrem Heimatdorf entführt und zwangsverheiratet wurde und der die Flucht nach Deutschland gelang, hat er nun das Buch mit dem Titel „Ich bleibe eine Tochter des Lichts: Meine Flucht aus den Fängen der IS-Terroristen“ geschrieben. Jan Kizilhan veröffentlichte bereits zahlreiche Arbeiten zu Traumaforschung, Depression sowie Suchtkrankheiten. Link zum Buch

Link zum Interview auf SWR1

"Annika Honacker"

Annika Honacker