News

Forschungsprojekt abgeschlossen

Ein kooperatives Forschungsprojekt der DHBW-Villingen-Schwenningen hat in den vergangenen zwei Jahren die Auswirkungen neuer Verfahren für Beschäftigte der Sozialen Arbeit im Arbeitsalltag untersucht. Partner waren die Jugendämter der Landkreise Emmendingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie das Arbeitsfeld Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Für das Projekt mit dem Namen "KonWiSo - Konsequenzen Wirkungsorientierter Steuerung in Sozialen Diensten“ wurden Fördergelder des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eingeworben.  "Der externe Blick qualitativer ethnographischer Forschung wurde dazu genutzt, die internen Abläufe in der Jugendhilfe zu prüfen und weiter zu entwickeln", sagt Projektleiter Prof. Dr. Andreas Polutta rückblickend auf die Forschungsarbeit. Die Analysen von Projektmitarbeiter Christian Eberlei und Prof. Dr. Andreas Polutta wurden im Verlauf der Untersuchung bereits vor Ort vorgestellt und in die fachliche Konzept- und Personalentwicklung einbezogen. Ende April kamen Fach- und Leitungskräfte der Projektpartner zu einem gemeinsamen Abschlussworkshop zusammen. Gewonnene Erkenntnisse wurden angeregt erörtert, wie etwa der Befund, dass zahlreiche Neuerungen eine höhere Aufmerksamkeit für Kommunikations- und Abstimmungsprozesse erfordern. Abgerundet wurde die Präsentation der Forschungsergebnisse durch die Diskussion zu innovativen Ansätzen dialogischer Qualitätsentwicklung. Die Projektergebnisse ermöglichten an diesem Tag, ergänzt durch den Beitrag von Tomas Horak aus der Schweiz, den Ausblick auf die Zukunft einer fachlich fundierten wirkungsorientierten Jugendhilfe.
"Johannes Stumpf"

Johannes Stumpf