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Netzwerk- und Sozialraumarbeit

ARBEITSFELD

Netzwerk- und Sozialraumarbeit ist arbeitsfeldübergreifend und verfolgt im Wesentlichen das Ziel, Lebensbedingungen in Sozialräumen und von Menschen in schwierigen Lebenslagen zu erfassen und sie da zu verändern, wo es als erforderlich erkannt wurde, damit ein gelingendes Leben nachhaltig möglich wird.

HANDLUNGSFELD

Die Absolventen und Absolventinnen sind in Einrichtungen tätig, in denen vernetzend und sozialraumorientiert gearbeitet wird. Zu den grundlegenden Bestandteilen Sozialer Arbeit gehören gezielter Aufbau von und Arbeit in Netzwerken sowie Unterstützung bei Zugängen zu Netzwerken. Durch gesellschaftliche Tendenzen wie Individualisierung und Pluralisierung werden die Lebenswelten der Klientel Sozialer Arbeit und deren Problemlagen komplexer. Verbunden mit zunehmenden Spezialisierungen und Segmentierungen im Sozialwesen erfordern diese Entwicklungen einerseits Vermittlung und Koordination passgenauer Hilfen und andererseits disziplinübergreifende Kooperationen zwischen Fachdiensten. Aber auch rechtliche Rahmungen oder aktuelle normative Leitideen und Diskurse (z.B. Inklusion und Teilhabe als Leitbegriffe der UN-Behindertenrechtskonvention) gebieten intensivierte vernetzte und vernetzende Zusammenarbeit.

STUDIUM

Studierende erwerben neben den generalistischen Studieninhalten studiengangsspezifische Kompetenzen wie Anforderungen in den Arbeitsfeldern und Organisationen sowie Konzepte/Ansätze und Methoden der Netzwerk- und Sozialraumarbeit. 

Die fallbezogene, fallunspezifische und fallübergreifende Arbeit ist vielfältig: präventiv, schützend, beratend, begleitend, fördernd, schulend, planend, organisierend, kooperierend, vernetzend, steuernd und koordinierend. Die Sozialarbeitenden müssen in der Lage sein, die Erfordernisse dieser Handlungsformen zu kennen, für die Problemlagen der Sozialräume und Klienten passende Hilfen zu entwickeln bzw. zu organisieren, Prozesse zu kontrollieren und sie zu bewerten. Diese vielfältige Arbeit erfordert einen Methodenmix mit entsprechenden Kompetenzen. Hinsichtlich der Netzwerke erlernen Studierende, was Netzwerke leisten, wie sie aufgebaut, gestaltet und geleitet werden können als auch, wie mit Unwägbarkeiten umzugehen ist, die sich aus neu zusammengesetzten Konstellationen ergeben.

AUSBILDUNGSPARTNER

Der Studiengang richtet sich an Einrichtungen aus allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, für die Netzwerkarbeit und Sozialraumorientierung von besonderer Bedeutung ist. Vertreten sind gegenwärtig zahlreiche Kommunen und Landkreise sowie freie Träger der Wohlfahrtspflege, vorwiegend aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bürgerschaftliches Engagement, Flüchtlingshilfe und Integrationsförderung, Gemeinwesen-, Quartier- oder Sozialraumarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Sozial- oder Jugendhilfeplanung und Wohnungslosenhilfe. Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen, Mehrgenerationenhäuser, Pflegestützpunkte und Quartiersprojekte gehören ebenso dazu.

 
Studiengangsleitung


Prof. Dr. Süleyman Gögercin


Tel. 07720 3906-208
goegercin(at)dhbw-vs.de
Schramberger Straße 26
Gebäude S 26, Raum 113

 
 
Sekretariat und Studienorganisation

Angela di Siro

Tel. 07720 3906-222
disiro(at)dhbw-vs.de
Schramberger Straße 26
Gebäude S26, Raum 105