Hochschulkommunikation

Aktuelle News

Studierende und Beschäftigte der Stiftung Liebenau gestalten Kunst für Ausstellung

Gemeinsam kreativ sein, neue Perspektiven entdecken und Begegnung ermöglichen: Studierende der Sozialen Arbeit und Beschäftigte der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) der Stiftung Liebenau haben gemeinsam Kunstwerke geschaffen. Die entstandenen Arbeiten werden ab April 2027 im Rahmen der Ausstellung „Kunst im Kreishaus“ (KiK) im Kreishaus Ludwigsburg präsentiert.

In den Räumen der Stiftung Liebenau kamen die Studierenden und Beschäftigten zusammen, um sich künstlerisch auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam Werke zu entwickeln. Dabei stand nicht allein das fertige Kunstwerk im Mittelpunkt, sondern vor allem der gemeinsame kreative Prozess. Ideen wurden ausgetauscht, Materialien erprobt und unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen kennengelernt. So entstand ein lebendiger Dialog, der über das gemeinsame Arbeiten hinausging.

Was bewirkt Kunst in dem Projekt?

Das Projekt schafft Raum für Begegnung und ermöglicht es den Beteiligten, sich unabhängig von ihren jeweiligen Hintergründen auf Augenhöhe kennenzulernen. Kunst wird dabei zu einem verbindenden Element: Sie eröffnet Möglichkeiten zur Kommunikation, zum Ausdruck persönlicher Ideen und zur Zusammenarbeit. Gleichzeitig bietet der kreative Prozess die Gelegenheit, neue Perspektiven einzunehmen, voneinander zu lernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Im Rahmen des Seminars besuchten die Studierenden mit Prof. Dr. Frank Francesco Birk außerdem die Städtische Galerie in Schwenningen. Dort erhielten sie einen Einblick in unterschiedliche Formen von Kunst im Sozialraum und setzten sich damit auseinander, welche Bedeutung kulturelle und künstlerische Angebote für Begegnung, gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion haben können.

Für die Studierenden der Sozialen Arbeit bietet das Projekt darüber hinaus die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich der inklusiven Arbeit zu sammeln und den Kontakt zu Menschen mit unterschiedlichen Lebens- und Arbeitserfahrungen zu vertiefen. Die Beschäftigten der WfbM lernen ein inklusives Freizeit- und Kulturangebot kennen und erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten in einem neuen Rahmen einzubringen.

Wo sind die Arbeiten zu sehen?

Die gemeinsam entstandenen Werke werden ab April 2027 im Rahmen der Ausstellung „KiK“ in Ludwigsburg zu sehen sein. Damit erhalten die Künstler*innen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum zu präsentieren und sichtbar zu machen. Die Ausstellung würdigt dabei nicht nur die entstandenen Kunstwerke, sondern auch den Prozess, der ihnen zugrunde liegt: das gemeinsame Entwickeln, Ausprobieren, Kommunizieren und Gestalten. Das Projekt zeigt, welches Potenzial entstehen kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammenkommen und gemeinsam kreativ werden. Es schafft Begegnungen, eröffnet neue Perspektiven und macht erfahrbar, wie Kunst Brücken zwischen Menschen bauen kann. Die Ausstellung macht damit nicht nur Kunst sichtbar, sondern auch Vielfalt, Teilhabe und gelebte Inklusion.

Ein besonderer Dank gilt Susanne Kroll, die das Projekt fotografisch begleitet und dokumentiert hat. Ihre Aufnahmen halten die gemeinsamen Arbeitsprozesse und besonderen Momente des Projekts fest und geben einen authentischen Einblick in die entstandenen Begegnungen.

Foto: Susanne Kroll
"Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen"

Hochschulkommunikation DHBW Villingen-Schwenningen