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Studentin gewinnt Silbermedaille

Bei den Paralympics in Rio haben die deutschen Dressurreiter im Team die Silbermedaille gewonnen. Zur Siegermannschaft gehört Alina Rosenberg, Studentin der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen.

Die Dressur-Equipe mit Elke Philipp, Alina Rosenberg, Carolin Schnarre und Steffen Zeibig musste sich im gemischten Mannschaftswettbewerb nur der überlegenen Mannschaft aus Großbritannien geschlagen geben. Alina Rosenberg konnte ihr Glück kaum fassen: "Davon habe ich immer geträumt, aber nie gedacht, dass es klappen würde." Deutschland gewann bereits bei den Paralympics in London vor vier Jahren die Silbermedaille im Teamwettbewerb. Alina Rosenberg stammt aus Konstanz. Sie kam als Frühchen zur Welt und leidet an spastischer Diparese. Schon als Kleinkind saß sie auf dem Pferderücken. Die sanften Bewegungen des Tieres halfen, ihre Gleichgewichtsstörungen zu verbessern. Bereits mit acht träumte sie davon, an Turnieren teilzunehmen. Dies wurde schließlich durch Gundula Lüdtke ermöglicht, die Alina nicht nur ein Pferd für größere Aufgaben zur Verfügung stellte, sondern ihr auch den Umzug nach Brandenburg ans Herz legte, wo sie eine integrative Schule besuchen und in der Rollireitschule Radensleben trainieren konnte. Ab 2009 feierte Alina Rosenberg mit Magellan erste Erfolge und belegte 2011 bei ihren ersten Europameisterschaften in Moorsele Platz fünf in der Einzelwertung. Ein Jahr später stand sie auf der Reservistenliste für London. Der Durchbruch gelang der viermaligen Deutschen Meisterin mit dem erst siebenjährigen Oldenburger Nea’s Daboun, mit dem sie bei allen drei Sichtungsturnieren in diesem Jahr über 70 Prozentpunkte erzielen und sich hinter Elke Philipp den deutschen Vizemeistertitel in der gemeinsam ausgetragenen Grade I-Meisterschaft sichern konnte. Alina Rosenberg lebt seit einigen Jahren wieder in Konstanz und arbeitet dort im Rahmen ihres dualen Studiums im Landsratsamt.
"Annika Honacker"

Annika Honacker