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DHBW Villingen-Schwenningen und Partneruniversität bei Internationaler Migrationskonferenz

Mapping the Nation

Am 27. und 28.06.2019 stand bei der Internationalen Migrationskonferenz das Thema „Mapping the Nation“ im Fokus. Bei der Tagung in Dudelange (Luxemburg) war die DHBW Villingen-Schwenningen mit ihrer Partneruniversität PUR (Protestant University Rwanda) vertreten.

Die Konferenzbeiträge setzten sich mit der nationalstaatlichen Verfasstheit moderner Gesellschaften auseinander. Migrationspolitische Rahmensetzungen bezüglich Arbeitsmigration, Familienzusammenführung und Asyl sowie Internationalisierungsprozesse im Rahmen der EU wurden in den Blick genommen. Da die Steuerung von Migrationsbewegungen durch einzelne Nationalstaaten begrenzt ist, wurde die globale Verantwortung hervorgehoben. Dr. Penine Uwimbabazi, Psychologin im Department of Peace and Conflict Studies (PUR) hielt gemeinsam mit Dr. Poppy Masinga, University of the Witwatersrand, Johannesburg (WITS) Keynote Vorträge zur Bedeutung von Nationalität in Bezug auf soziale Problemlagen in Afrika. Penine Uwimbabazi beleuchtete das Thema „African youth between past and future“; Poppy Masinga sprach zur Bedeutung von „Global Citizenship“. Das Panel wurde von Prof. Dr. Karin E. Sauer geleitet. Sie ist Professorin für Soziale Arbeit an der DHBW Villingen-Schwenningen und moderierte die Diskussion unter Berücksichtigung einer Critical Whiteness Perspektive. Flankierend zur Tagung tauschten sich die Kolleginnen mit den Veranstaltenden der Konferenz über eine weitere Zusammenarbeit aus, die sich mit der Integration ins Arbeitsleben in der globalisierten Welt beschäftigen wird.

Dr. Penine Uwimbabazi, Dr. Poppy Masinga und Prof. Dr. Karin Sauer (Bild: DHBW Villingen-Schwenningen)
"Johannes Stumpf"

Johannes Stumpf