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Abschlussevent des Urban Mobility Labs (UML)

Mobile Kita stellt ihr Konzept vor

Die Kita flexibel und mobil zu machen und je nach Betreuungsbedarf in einer Gemeinde einsetzen zu können, das war die Idee sechs Studierender der DHBW Villingen-Schwenningen. Seit Juni 2019 entwickelten sie als Teil des »Urban Mobility Labs« der DHBW ein Konzept und ein Geschäftsmodell für dieses Vorhaben. Beim Abschlussevent des Urban Mobility Labs konnten sie nun ihre Idee einem Publikum von über 120 Leuten präsentieren. Zu den Teilnehmer*innen zählten unter anderem Mitglieder des DHBW Präsidiums, Rektoren der DHBW, Professor*innen der verschiedenen DHBW Standorte, Kommiliton*innen, Mitarbeiter*innen, aber auch externe Teilnehmer*innen aus Ministerien und Unternehmen.

Neben dem Team aus Villingen-Schwenningen präsentierten sechs weitere studentische Teams der DHBW Standorte Mannheim und Stuttgart ihre innovativen Ideen zum Thema Urban Mobility. Darunter waren Lösungen für die Parkplatzvergabe in Großstädten, für das sichere Abstellen von E-Bikes und für die größere Akzeptanz umweltschonender Fortbewegungsmittel.

Die Abschlussveranstaltung fand auf Grund der aktuellen Corona-Lage online statt. Neben den Projektpräsentationen der Studierenden richteten der Vize-Präsident der DHBW Prof. Dr. Peter Väterlein sowie der Rektor der DHBW Stuttgart Prof. Dr. Joachim Weber Grußworte an die Teilnehmenden. Katja Diehl, Kommunikations- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten in »Mobilität, Neuem Arbeiten und Diversität« und Markus Schmidt, der einer der führenden Visionäre und Macher in Sachen digitaler Transformation ist, diskutierten bei einer Podiumsdiskussion über die Mobilität der Zukunft. Die gesamte Veranstaltung erhielt sehr viel positive Resonanz, bei der auch die überzeugende Projektidee der Studierenden aus Villingen-Schwenningen immer wieder hervorgehoben wurde.

Mit dem Urban Mobility Lab wurde eine standort- und fakultätsübergreifende Kompetenzeinheit entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Studentische Teams sollten interdisziplinäre Fragestellungen bearbeiten und dabei die Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft im Themenkomplex urbaner Mobilität kennenlernen. Das UML wird noch bis Ende des Jahres vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen der Förderlinie »Lehr- und Lernlabore« gefördert. Derzeit wird eine Verstetigung der Kompetenzeinheit angestrebt.

"Johannes Stumpf"

Johannes Stumpf