News Projekt "Ruanda"

Entwicklungspolitisches Stakeholdertreffen

Ruandische Austauschstudierende an der DHBW Villingen-Schwenningen stellen Projekt „Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden-Württemberg und Ruanda“ vor

Am 8. November 2018 fand das Entwicklungspolitische Stakeholdertreffen der Baden-Württemberg Stiftung in Stuttgart statt.
Die beiden ruandischen Austauschstudierenden Gorret Kanyana und Darcy Mwuhiro stellten das Projekt „Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden-Württemberg und Ruanda“ vor. Die beiden nehmen als erste die Studierendenmobilität im Rahmen der „regionalen entwicklungspolitischen Komponente (REK)“ wahr, die die internationale Hochschulkooperation vertieft und nachhaltig unterstützt. Seit 2016 wurde das Austauschprojekt durch das „Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung“ gefördert. Über die dreijährige Zusammenarbeit wurde von den teilnehmenden deutschen und ruandischen Studierenden ein Film erstellt, der demnächst auf der Projekthomepage erscheint: https://www.dhbw-vs.de/hochschule/international/projekte/ruanda.html

Dr. Andreas Weber, Abteilungsleiter Bildung, BW-Stiftung (links), Christina Pfannkuchen, BW-International (2. v.l.), Darcy Mwuhiro (3.v.l.), Gorret Kanyana (2. V.r.), Jessica Epple, Referentin Bildung, BW-Stiftung (rechts).

 

 

Get-Togehter Baden-Württemberg / Ruanda

Bei einem informellen Treffen lernten die aktuellen Gaststudierenden aus Ruanda ihre deutschen Kommiliton*innen kennen, die im Januar für drei Monate die ruandische Partnerhochschule PIASS besuchen werden. Sie nehmen an dem Projekt „Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden-Württemberg und Ruanda“ teil, im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Gemeinsam mit den Initiator*innen des Projekts Bishop Rev. Dr. Jered Kalimba (links) und Prof. Dr. Karin E. Sauer (Mitte) diskutierten sie die neuesten Entwicklungen der Zusammenarbeit, v.a. das Filmprojekt, das die Ruanda-Incomings und -Outgoings dieses Semester zusammen mit weiteren internationalen Studierenden durchführen werden.

 

 

Gegenseitiger Austausch auf Augenhöhe

Presseartikel im Schwarzwälder Boten vom 4. Mai 2018 zum Austauschprogramm zwischen der DHBW Villingen-Schwenningen und dem PIASS (Protestant Institute of Arts and Social Science):


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Presseartikel

Zum Presseartikel im Schwarzwälder Boten vom 6. April 2018: "Hochschulkooperation mit Ruanda wird weiter ausgebaut"

 

 

Strategie-Meeting an der DHBW Villingen-Schwenningen am 14.03.2018

Besuch von der Protestant University Rwanda (PUR) – ehemals Protestant Institute of Arts and Social Science (PIASS): Bischof Rev. Dr. Jered Kalimba von der Anglican Church of Rwanda,  Gründungsmitglied des PIASS, war mit Diözesanreferent Dieter Brandes zu Besuch an der DHBW Villingen-Schwenningen um mit Prof. Dr. Karin E. Sauer und dem International Office, die Kooperation bezüglich Dozierenden- und Studierendenaustausch und weiterer Fördermittel zu besprechen. Die Kooperation baut auf das aktuelle Projekt „Duale Praxisphase“der beiden Hochschulen auf: Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden-Württemberg und Ruanda“ ist ein Projekt im Rahmen des „Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus“, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Es ermöglicht Sozialwesen Studierenden im Bereich der Friedensarbeit und der Gewaltprävention Praktika in Ruanda zu absolvieren. Momentan nehmen 3 Studierende aus Ruanda am International Semester an der DHBW Villingen-Schwenningen teil.


(v. l. stehend: Claudia Rzepka, Diözesanreferent Dieter Brandes, (v. l. sitzend) Angela Brusis, Bischof Dr. Jered Kalimba – PUR, Karin E. Sauer)

 

 

Duale Praxisphase in Ruanda

Die Sozialwesen Studierenden aus dem Jahrgang 2016 Niklas Fetzer, Anna-Lena Joswig, Andre Klopp, Magdalena Lehmann, Friederike Möhrle und Alexandra Tustain absolvierten von Januar bis März 2018 ihre Pflichtwahlstation in Ruanda. Die DHBW Villingen-Schwenningen hat dort seit 2016 eine Hochschulkooperation mit der Protestant University Ruanda (PUR) in Huye, die die Möglichkeit einer „Dualen Praxisphase“ bietet. Die „Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden-Württemberg und Ruanda“ ist ein Projekt im Rahmen des „Baden-Württemberg-STIPENDIUMS für Studierende – BWS plus“, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. In dessen Rahmen konnten die DHBW Studierenden am PUR gemeinsam mit internationalen Studierenden einführende Veranstaltungen zu landesspezifischen Themen der Sozialwissenschaften besuchen. Eine besondere Rolle spielt das Department of Peace and Conflict Studies, mit dem Schwerpunkt der Aufarbeitung des Genozids in Ruanda 1994. Die Auswirkungen des Völkermords bestimmen dort auch heute den Alltag. Die wissenschaftliche Einbettung dieser Gegebenheiten durch das PUR unter der Leitung von Prof. Kazuyuki Sasaki (auf dem Foto sitzend, 2. v. r.) ermöglichte den Studierenden eine passgenaue Vorbereitung ihrer Arbeitsfeldeinsätze in verschiedenen Kliniken, Kindertageseinrichtungen und Gewaltpräventionsprojekten und gleichzeitig eine Vernetzung mit den Studierenden vor Ort. Prof. Dr. Karin E. Sauer koordiniert das Projekt und wird Ende März bei einem Besuch der Hochschul- und Praxisvertretenden in Ruanda dessen Weiterentwicklung und Verstetigung planen.

 

 

Campus Abend: Friedensförderung in Ruanda

Dative Nakabonye, Studentin am Protestant Institute of Arts and Social Sciences in Ruanda (PIASS), und die beiden Studierenden Lena Hommers und Matthias Karcher hielten anlässlich eines Campus Abends am 22. Mai 2017 eine Präsentation über Konflikte, psychische Gesundheit, Versöhnung und Friedensförderung in der ruandischen Gesellschaft. Gemeinsam mit ihren beiden deutschen Kommilitonen, die von Januar bis April ein Praktikum in ruandischen Einrichtungen Sozialer Arbeit und beim PIASS absolviert haben, ging Austauschstudentin Nakabonye diesen Themen nach. Die Diskussion umfasste ihre Erfahrungen, ihre Eindrücke bezüglich Unterschieden und Gemeinsamkeiten sowie Ideen zum Aufbau einer besseren Welt, frei von Kriegen, sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeit.

In Ruanda scheint es dank zahlreicher Projekte zur Aufarbeitung des Bürgerkriegs tatsächlich zu gelingen, die tiefen Wunden stärkster gegenseitiger Verletzungen zu heilen. Nur so kann ein Land wieder zusammenwachsen. Auch Dative Nakabonye hat vor zwei Jahren eine eigene Initiative gestartet. Mit der offiziell von der ruandischen Regierung unterstützten „Family Circle Live Lab Oganisation (FCLLO)“ versucht sie Frauen zu helfen, welche der vielfach präsenten sexuellen und häuslichen Gewalt ausgesetzt waren oder sind. „Über die sexuelle Gewalt wird offen kaum gesprochen, aber sie ist bei uns vorhanden“, berichtete die Studentin.

Maßgeblich betreut wird das Austauschprojekt von Prof. Dr. Karin E. Sauer, Leiterin des Studiengangs Soziale Arbeit - Menschen mit Behinderung und wissenschaftliche Leiterin des Masterstudiengangs Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft. Zustande kam der Kontakt durch ihren Kollegen Prof. Jürgen Grass sowie dem Schwenninger Pfarrer im Ruhestand Dieter Brandes, der seit vielen Jahren im Auftrag des Weltkirchenrats ein weltweites Netz ökumenischer Friedens- und Versöhnungsinitiativen aufbaut.

Der Campus Abend fand im Rahmen des Projekts „Duale Praxisphase mit Hochschulmodulen für Studierende der Sozialen Arbeit in Baden‐Württemberg und Ruanda“ des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus statt, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung.


Lena Hommers, Prof. Karin E. Sauer, Matthias Karcher und Dative Nakabonye (von links) veranstalteten einen Campusabend über Konfliktmanagement, Versöhnung und Friedensbildung in Ruanda.

 

 

Kooperation mit Institut in Afrika

Presseartikel im Schwarzwälder Boten vom 17. Januar 2017 zum Austauschprogramm zwischen der DHBW Villingen-Schwenningen und dem PIASS (Protestant Institute of Arts and Social Science):

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