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„Seit vier Wochen studiere ich DBM“

Seit dem 1. Oktober 2019 bietet die DHBW Villingen-Schwenningen mit BWL – Digital Business Management (DBM)  ein neues Studienangebot an, das neben der klassischen Betriebswirtschaftslehre einen verstärkten Fokus auf die Erfordernisse der Digitalisierung in Unternehmen legt. Den künftigen Fach- und Führungskräften werden spezifische Fertigkeiten vermittelt, um mit den derzeitigen und kommenden digitalen Anforderungen gut umgehen zu können.

Prof. Dr. Vera Döring ist Studiengangsleiterin des Studienangebots und lehrt an der Fakultät für Wirtschaft der DHBW. „Ich freue mich über 32 Studierende, die ich am 1. Oktober begrüßen konnte. Zum Einstieg ins Studium gingen wir am 1. und 2. Oktober auf Exkursion in ein Kloster im Schwarzwald. Es ist wichtig, dass sich die Studierenden im Kurs untereinander kennenlernen. Gerade zu Beginn eines Studiums teilen sie die gleichen Herausforderungen: womöglich den ersten Ortswechsel, ein neues Umfeld, viele Eindrücke und neue Informationen.“

„Während der zweitägigen Exkursion haben wir zu unterschiedlichen Themenbereichen eine Einführung erhalten. So wurden uns beispielsweise Modulinhalte und entsprechende Abläufe sowie Möglichkeiten eines Auslandssemesters erklärt“ erzählte Marc-Oliver Ott, Student und Kurssprecher des ersten Jahrgangs DBM an der DHBW Villingen-Schwenningen in einem Gespräch. „Seit vier Wochen nun studiere ich DBM. Für das Studium entschieden habe ich mich, weil ich die Digitalisierung der Wirtschaft aktiv mitgestalten möchte und nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann eine interessante neue Herausforderung gesucht habe. Die Kombination aus wirtschaftlichen Inhalten und digitalen zukunftsorientierten Prozessen finde ich sehr spannend.“

In der zweiten Studienwoche startete Döring mit der Vorlesung „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (BWL)“. Den Einstieg gestaltete sie mit praktischem Bezug im Planspiellabor. Dort wurde die Wertschöpfungskette eines herstellenden Unternehmens simuliert. Die Studierenden durchliefen die einzelnen Prozesse: die Warenannahme, unterschiedliche Fertigungsstufen bis hin zum Warenausgang und Versand. Gleichzeitig wurde die Rechnungsstellung und der Niederschlag dieser Vorgänge in der Kasse simuliert. Auf der Grundlage der simulierten Ein- und Verkäufe mussten die Studierenden dann eine (vereinfachte) Jahresbilanz und  Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufstellen. „Durch meine Ausbildung zum Industriekaufmann bin ich bereits mit der Thematik vertraut“, sagte Ott nach der Simulation. „Für Kommiliton*innen ohne Vorkenntnisse war es eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über entsprechende Abläufe in einem Unternehmen zu verschaffen.“

„Im Laufe des ersten Semesters wird es für die Studierenden darum gehen, die Grundlagen der klassischen BWL kennenzulernen, aber auch die ersten Kenntnisse für die digitalen Problemstellungen in den Unternehmen zu erhalten. Hierzu gehört z.B. das Wissen um Kommunikationssysteme in Unternehmen. Aber auch der Einstieg in die Fächer Recht und Volkswirtschaftslehre (VWL) stehen auf dem Studienplan“, so Döring.

Studierende simulieren die Wertschöpfungskette eines Unternehmens (Bild: DHBW Villingen-Schwenningen).