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Prämierung für Top-Bachelorarbeiten in BWL – Technical Management

In Kooperation mit der DHBW Villingen-Schwenningen und der Gisela und Erwin Sick Stiftung sind erneut die besten Bachelorarbeiten im Studiengang „BWL – Technical Management“ ausgezeichnet worden. Die Stiftung vergab Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro an Absolvent*innen, deren Arbeiten durch hohe wissenschaftliche Qualität sowie besonderen Praxisbezug überzeugten.

Die Preisverleihung, die seit 2019 regelmäßig an der DHBW Villingen-Schwenningen stattfindet, würdigt herausragende Leistungen an der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft. Gerade diese Verbindung zeichnet den dualen Studiengang aus und sorgt dafür, dass innovative Lösungsansätze direkt in Unternehmen Anwendung finden.

Ein vielseitiger Studiengang

Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Olaf Kreyenkamp betonte die thematische Vielfalt der prämierten Arbeiten: „Die Bandbreite der Themen zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig der Studiengang BWL – Technical Management ist. Von datengetriebenen Analysen über industrielle Anwendungen bis hin zu strategischen Marktfragen entstehen hier Lösungen mit direktem
Praxisnutzen.“

Auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung und ehemalige Rektor der DHBW Villingen-Schwenningen, Prof. Jürgen Werner, zeigte sich beeindruckt: „Die Arbeiten sind fachlich anspruchsvoll und gleichzeitig stark an den Anforderungen der dualen Partner orientiert. Sie schaffen echten Mehrwert für die Unternehmen.“

Das sind die Preisträger*innen   

Im Rahmen der Preisverleihung wurden drei herausragende Bachelorarbeiten ausgezeichnet: Den ersten Platz und ein Preisgeld von 2000 Euro erhielt Julius Haller für seine Arbeit zur Identifikation von Marktpotenzialen für die B. Braun Aesculap AG anhand einer statistischen Analyse der Entwicklung neurologischer Krankheiten. Der zweite Platz (1500 Euro) ging an Clemens Dill mit der Arbeit Evaluierung von GNSS-Receiver-Chips für den smarten Tachographen: Ein technischer und betriebswirtschaftlicher Vergleich zwischen STMicroelectronics und u-blox. Den dritten Platz und 1000 Euro erhielt Sebastian Huber für seine Bachelorarbeit zur Entwicklung eines bildbasierten Machine-Learning-Systems zur automatisierten Erkennung von Produktfehlern in der industriellen Fertigung.

Rektor Prof. Dr.-Ing. Lars Meierling unterstreicht die Rolle des dualen Studiums für Innovation und Fachkräfteentwicklung: „Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen exemplarisch, wie eng Wissenschaft und Unternehmenspraxis an der DHBW miteinander verzahnt sind. Unsere Studierenden entwickeln bereits während des Studiums Lösungen für reale Herausforderungen – ein zentraler Erfolgsfaktor des dualen Modells.“

Der Studiengang BWL – Technical Management verbindet betriebswirtschaftliche Kompetenzen mit technischem Verständnis und eröffnet Absolvent*innen damit vielfältige Karriereperspektiven in Industrie und Technologieunternehmen.

Die Gisela und Erwin Sick Stiftung wurde 2002 gegründet und hat ihren Sitz in Waldkirch. Sie fördert insbesondere Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Nachwuchsförderung sowie Technik und Naturwissenschaften.

Die Preisträger: Sebastian Huber (von links), Julius Haller und Clemens Dill. Foto: DHBW VS