Wem gehört das Wasser? Filmabend »Black Water Green Gold«
Ein Film, der Fragen aufwirft – und ein Publikum, das sie stellen wollte: Beim Filmabend »Black Water Green Gold« am 14. Oktober 2026 an der Hochschule Furtwangen (HFU) stand nicht nur die Bedrohung eines Sees in Zentralmexiko im Mittelpunkt, sondern auch der Austausch über die Hintergründe des Films. Die Veranstaltung fand im Rahmen der gemeinsamen Reihe PERSPEKTIVE:N der HFU und der DHBW Villingen-Schwenningen statt.
Nach der Begrüßung durch Maren Gernsheimer, Klimaschutzmanagerin an der HFU, stellte Prof.in Dr.in Barbara Schramkowski den Zusammenhang zwischen dem Film und den wasserbezogenen Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen her. Prof. Dr. Wolfgang Habla stellte anschließend die beiden anwesenden Mitwirkenden des Films vor: Daniel Hofmeier, der den Film geschnitten und die Postproduktion betreut hat, und Nico Gerspacher, Creative Producer.
Wovon handelt der Film?
Der Film von Axel Javier Sulzbacher, sein Debütfilm, erzählt vom Pátzcuaro-See in Zentralmexiko, den aggressive Landwirtschaft, Gier und Missmanagement bedrohen, und von Menschen der Purépecha, die für seinen Erhalt kämpfen. Er hatte 2024 beim Filmfest Bremen seine deutsche Erstaufführung, wurde mit dem Camgaroo Award als bester Dokumentarfilm und beim Beyond Film Festival als bester utopischer Film ausgezeichnet und im August 2025 auf 3sat ausgestrahlt.
Nach dem Film hatte das Publikum Gelegenheit, den beiden Gästen Fragen zu stellen, und nutzte sie ausgiebig. Besonders interessierte, wie es zur Idee des Films kam und auf welche Schwierigkeiten das Filmteam dabei stieß.
Wir danken Daniel Hofmeier und Nico Gerspacher und allen, die gekommen sind und mitgefragt haben.
Prof. Dr. Wolfgang Habla von der DHBW Villingen-Schwenningen (von links), Nico Gerspacher, Daniel Hofmeier und Maren Gernsheimer von der HFU.