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PROMOS-Stipendien ermöglichen Praktikum im Ausland

17 Studentinnen der DHBW Villingen-Schwenningen für Praktika mit sozialem Bezug in Jamaika, USA, Ruanda, Südafrika und Kenia

Die DHBW Villingen-Schwenningen bewirbt sich regelmäßig um PROMOS-Stipendien, die Studierende bei einem Auslandsaufenthalt während ihres Studiums unterstützen. Vergeben werden die PROMOS-Stipendien vom Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD). Insgesamt konnte die DHBW Villingen-Schwenningen mit Hilfe des DAAD vergangenes Jahr 17 Studentinnen bei ihrem Auslandsaufenthalt finanziell entlasten.

„Der Schwerpunkt des letzten Förderzeitraums lag auf Praktika, die im Rahmen eines Studiums an der Fakultät Sozialwesen absolviert wurden“, sagte Claudia Rzepka, stellvertretende Leiterin des International Office, bei der Urkundenübereichung der Stipendien am 18. Februar. Gefördert werden Aufenthalte bis zu drei Monaten; der Förderbetrag sei individuell und länderspezifisch.

Elf der insgesamt 17 Stipendiatinnen konnten die offizielle Urkundenübereichung wahrnehmen. Im Gespräch mit Professor Ulrich Kotthaus, Rektor der DHBW Villingen-Schwenningen, berichteten die Stipendiatinnen von ihren Erfahrungen und Eindrücken, die sie während ihres Praktikums sammelten. „Ich empfehle es auf alle Fälle weiter,“ so eine Studierende, die gemeinsam mit zwei Kommilitoninnen eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderung in Jamaika unterstützte. „Ich werde im April wieder nach Jamaika gehen und mich während der Anfertigung meiner Bachelorthesis auch darum kümmern, einen langfristigen Arbeitsaufenthalt in Jamaika zu organisieren,“ sagte sie. Zwei weitere Studentinnen erzählten über ihren Aufenthalt in Ruanda. Auch sie möchten perspektivisch an die Tätigkeit während ihres Praktikums anknüpfen und bei einer Non Governmental Organisation bzw. Nichtregierungsorganisation (NGO) in Ruanda arbeiten.

In Kapstadt, Südafrika, unterstützten drei Studentinnen der Sozialen Arbeit ein Kinderkrankenhaus: „die Arbeitsweise ist entspannter, vergleicht man sie mit den Verhältnissen hier; man nimmt sich Zeit“, berichtet eine der dreien. „Doch“, so stellt sie fest „ist eine Aussage gleichsam nicht so zuverlässig wie hier. Manchmal dauert es ein paar Tage, bis Ergebnisse vorliegen.“

Weitere Eindrücke über die Arbeit mit gehörlosen Kindern und Einblicke in größere Organisationen in den USA und Kenia diskutierten die Teilnehmenden des Gesprächs: „von einer Auslandsüberweisung würde ich im Nachhinein absehen“, empfiehlt eine Studentin, die längere Zeit auf ihre getätigte Überweisung warten musste, auf die Frage, was sie künftigen PROMOS- Stipendiaten mit auf den Weg geben würde. „Ich würde empfehlen, genießt den Aufenthalt – so eine Gelegenheit bietet sich selten“, sagte eine andere Stipendiatin.

„Sehr tolle und vielfältige Projekte, die Sie alle begleitet haben und teilweise weiterhin begleiten werden; schön daran durch Ihre Erzählungen teilhaben zu dürfen“, bedankte sich Kotthaus bei den Studentinnen zum Abschluss der Urkundenübergabe.

PROMOS-Stipendiatinnen mit Claudia Rzepka, Karin Jünemann und Prof. Ulrich Kotthaus (Bild: DHBW Villingen-Schwennigen)