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Gemeinsam gegen Zigarettenmüll durch interaktive Aschenbecher

Auf dem Campus der DHBW Villingen-Schwenningen sorgen Abstimm-Aschenbecher für mehr Sauberkeit – und für ein kleines Augenzwinkern im Studienalltag. Die innovativen Aschenbecher kombinieren Umweltbewusstsein mit Interaktion: Über witzige und zugleich informative Abstimmungsfragen werden Raucherinnen und Raucher eingeladen, ihre Zigarette als „Stimme“ abzugeben. Das richtige Entsorgen wird so zur spielerischen Mitmach-Aktion, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Spaß macht.

Hinter der Idee steht ein ernstes Problem: Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel gehören weltweit zu den häufigsten Abfällen im öffentlichen Raum. Ein einzelner Stummel enthält zahlreiche Schadstoffe, darunter Nikotin, Schwermetalle und Mikroplastik, die beim Kontakt mit Regen in Böden und Gewässer gelangen können. Schon ein Zigarettenstummel kann 1000 Liter Wasser verunreinigen und stellt damit eine große Belastung für Umwelt und Ökosysteme dar. Auch auf dem Campus sind Zigarettenreste nicht nur ein optisches Ärgernis, sondern verursachen langfristige Umweltfolgen.

Mit den Abstimm-Aschenbechern setzt die DHBW Villingen-Schwenningen bewusst auf einen niedrigschwelligen, kreativen Ansatz, um Zigarettenlittering zu reduzieren und gleichzeitig das Umweltbewusstsein zu stärken. Statt mit Verboten oder erhobenem Zeigefinger zu arbeiten, wird die Aufmerksamkeit durch Humor, Neugier und Beteiligung geweckt. Jede korrekt entsorgte Zigarette ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zu einem sauberen und nachhaltigeren Campus.

„Die Abstimm-Aschenbecher sind ein schönes Beispiel dafür, wie sich innovative Ideen und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden lassen“, betont Johanna Rolf, Innovations- und Forschungsmanagerin der DHBW Villingen-Schwenningen. Die neuen Aschenbecher laden dazu ein, kurz innezuhalten und sich bewusst mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Johanna Rolf, Innovations- und Forschungsmanagerin, sowie Prof. Dr. Steffen Arnold, Prorektor und Dekan der Fakultät Sozialwesen, freuen sich über die kreative Lösung und den positiven Impuls für Umwelt und Campusleben. Foto: DHBW VS