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Forschungsprojekt zur Geschichte der Psychomotorik

An der DHBW Villingen-Schwenningen widmet sich ein aktuelles Forschungsprojekt der wissenschaftlichen Aufarbeitung einer zentralen Fachzeitschrift der Psychomotorik beziehungsweise Motologie. Frank Francesco Birk und Sandra Mirbek haben eine umfassende Inhaltsanalyse der Zeitschrift Praxis der Psychomotorik durchgeführt und deren Entwicklung über fünf Jahrzehnte hinweg untersucht.

Die Zeitschrift erschien erstmals 1976 – damals noch unter dem Titel „Psychomotorik“ – und war die erste psychomotorische Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum. Über Jahrzehnte hinweg hat sie die fachliche, wissenschaftliche und praxisbezogene Entwicklung der Psychomotorik beziehungsweise Motologie begleitet und maßgeblich geprägt.

Was sich in 50 Jahren getan hat

Im Zentrum des Forschungsprojekts stand die systematische Analyse von Themenschwerpunkten, Zielgruppen, fokussierten Entwicklungsspannen sowie Veränderungen in der Autor*innenschaft über einen Zeitraum von fünfzig Jahren. Die Ergebnisse der Auswertung aller 1.408 Fachbeiträge – eine Vollerhebung – verdeutlichen die große thematische Bandbreite der Zeitschrift sowie ihre interdisziplinäre Verankerung an der Schnittstelle von Pädagogik, Psychologie, Therapie, Bewegung und Gesundheitswissenschaft. Damit wird die Praxis der Psychomotorik als bedeutende Ressource für Forschung, Lehre und berufliche Praxis sichtbar.

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Die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Frank Francesco Birk und Prof. Dr. Sandra Mirbek werden in der aktuellen Ausgabe der Praxis der Psychomotorik veröffentlicht. Zugleich würdigt das Projekt die historische Bedeutung der Zeitschrift und leistet einen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Psychomotorik.

Zum 50-jährigen Jubiläum gratuliert die DHBW Villingen-Schwenningen der Zeitschrift Praxis der Psychomotorik herzlich. Fünf Jahrzehnte kontinuierlicher Fachpublikation stehen für Innovationskraft, interdisziplinären Austausch und eine enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis. Die DHBW freut sich, mit diesem Forschungsprojekt einen Beitrag zur Würdigung dieser besonderen fachlichen Entwicklung leisten zu können.