Europa erleben und mitgestalten: DHBW beim 35. Freudenstadt Symposium
Wie sehr sich die europäische Politik und Sicherheitslage derzeit verändern, wurde beim diesjährigen Freudenstadt Symposium on European Regionalism besonders deutlich. Rund 40 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Studierende und Hochschulvertreter aus verschiedenen europäischen Ländern diskutierten Anfang Juli 2026 über die Auswirkungen aktueller geopolitischer Konflikte, europäische Politik und Fragen der Nachhaltigkeit. Das mittlerweile 35. Symposium, an dem sich wie bereits im vergangenen Jahr auch die DHBW Villingen-Schwenningen beteiligte, bot dabei erneut eine internationale Plattform für fachlichen Austausch und persönliche Begegnungen.
Besondere Impulse setzten die Oberbürgermeister von Heidelberg und Freudenstadt, Eckhardt Würzner und Adrian Sonder. Einen aktuellen Blick auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland und im Ostseeraum boten die Beiträge von Oberstleutnant Gerhard Zink vom Landeskommando Baden-Württemberg zur Zusammenarbeit von Bundeswehr und zivilen Stellen sowie von Jacob Lund von der dänischen Ostseeinsel Bornholm. Mit Blick auf die französischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr gab zudem Christine Thayer aus Straßburg einen spannenden Einblick in das politische Bewerberfeld und stellte die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten vor.
Besonders erfreulich war erneut die engagierte Beteiligung der Studierenden aus Villingen-Schwenningen, Tübingen, Stuttgart und weiteren Hochschulen. Der persönliche und fachliche Austausch in englischer Sprache mit den internationalen Teilnehmenden aus unter anderem Irland, Ungarn, Schweden und Italien machte das Symposium auch in diesem Jahr zu einer besonders bereichernden Erfahrung.
Seitens der DHBW bereicherten Prof. Dr. Patrik Buchmüller und Prof. Dr. Wolfgang Habla das Programm mit Kurzvorträgen zu den Themen „Bedrohungslage für kritische Infrastruktur in Deutschland am Beispiel der Stromausfälle in Berlin und Reutlingen“ sowie Nachhaltigkeit.
Auch im kommenden Jahr wird es voraussichtlich wieder möglich sein, ausgewählten Studierenden der DHBW dank der großzügigen Förderung durch die Deutsche Gesellschaft für Operational Risk Management e. V. (DGOR) die kostenfreie Teilnahme an der zweitägigen Tagung am ersten Juli-Wochenende zu ermöglichen.