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Studierende stellen Businessplan für mobile Kita „Moki“ vor

Eine Kita in Laufweite? Für Familien auf dem Land ist dies häufig fernab der Realität. Sie pendeln viele Kilometer in den nächst größeren Ort oder lassen die Kinder ganz daheim. Sechs Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft haben ein Konzept entwickelt, die Kita mobiler zu machen.

Am 6. Juni 2019 präsentierten Studierende des Jahrgangs 2017 diese Idee vor einer Jury darunter Prof. Dr. Steffen Arnold, Studiengangsleiter Sozialwirtschaft, Prof. Dr. Michael Hauser und Prof. Dr. Markus Schoor sowie Prof‘in Dr. Vera Döring, Projektleiterin des Urban Mobility Labs am Standort der DHBW Villingen-Schwenningen. In einem Businessplan, den die Studierenden als Studienleistung im Fach Sozialwirtschaft bis März 2020 umsetzen, widmen sie sich nun „Moki“, der ersten mobilen Kita. Die Idee dahinter ist, dass die Kita im wöchentlichen Rhythmus an einem anderen Standort öffnet und auch in abgelegenen Orten Station macht. Die Eltern sparen sich dann zumindest das regelmäßige Pendeln zur Kita und können wochenweise zu Fuß ihre Kinder in den Kindergarten bringen.  Ihre Idee fand so großen Anklang bei den Professoren, dass die Studierenden ausgewählt wurden, als Teil des Urban Mobility Labs an ihrer Projektidee weiterzuarbeiten.

Das Urban Mobility Lab ist die Zukunftswerkstatt der DHBW. Hier planen verschiedene, interdisziplinäre studentische Gruppen der Standorte Mannheim, Stuttgart und Villingen-Schwenningen die Mobilität in Stadt und Land von morgen. An der Schnittstelle von Mobilität, Digitalisierung, urbaner Entwicklung und Internet der Dinge sollen Ideen, Apps und neue Mobilitätskonzepte mit Blick über den Tellerrand entwickelt werden.

Das Team  aus Villingen-Schwenningen wird unter der Leitung von Professorin Dr. Döring und der Projektmitarbeiterin Marcella Rosenberger mit der mobilen Kita „Moki“ Teil des Urban Mobility Labs sein. Hier bekommt das Projektteam die Tools an die Hand, die zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Projektidee notwendig sind wie ein eigener Arbeitsraum in der DHBW, Workshops z. B. beim Kick-off Camp des Urban Mobility Labs in Bad Liebenzell im September sowie Meet & Greets mit Mobility Entscheidern der Region. Ein weiteres Highlight wird ein Ausflug nach Kopenhagen, der Metropole für moderne Mobilität, im kommenden Jahr sein.

„Wir freuen uns, dass die Sozialwirtschaftsstudierenden Sina Arendt, Martin Dangelmayer, Benjamin Thiefes, Jan Ruf, Marvin Winnes und Simon Hohnwald Teil des Urban Mobility Labs sind und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Idee“ sagten die Mitglieder der Jury im Anschluss der Veranstaltung.

Studierende der DHBW gemeinsam mit Prof'in. Dr. Vera Döring, Prof. Dr. Steffen Arnold, Prof. Michael Hauser, Prof. Dr. Markus Schoor und Marcella Rosenberger (Bild: DHBW Villingen-Schwenningen)