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Der gesamte Präsenz-Prüfungsbetrieb ist betroffen

DHBW reduziert weiter die persönlichen Kontakte

Um der schnellen Ausbreitung des Coronavirus weiter entgegenzuwirken, stellt die DHBW landesweit den Präsenzbetrieb ab Montag, den 16. März weitgehend ein. Dies betrifft, wie vergangene Woche bereits durchgeführt, nicht nur den Studienbetrieb, sondern auch den Prüfungsbetrieb. Die Hochschule trägt durch diese vorsorgliche Maßnahme dazu bei, persönliche Kontakte auf das absolut Notwendige zu beschränken und Ansteckungsrisiken zu verringern. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nun überwiegend von zuhause arbeiten.

Am Wochenende konferierte der Krisenstab der DHBW mit allen Leitungen der Studienakademien und dem Präsidenten der DHBW, Prof. Arnold van Zyl. Standortübergreifend ist der Präsenzlehrbetrieb unterbrochen. Zur Lehrvermittlung bleiben Online- und Selbststudium jedoch möglich. Auch der Prüfungsbetrieb in Form von Präsenzprüfungen wird eingestellt. Bereits vergangene Woche wurden alle Prüfungen der Fakultät Wirtschaft der DHBW Villingen-Schwenningen abgesagt. Nun sind alle Präsenzprüfungen, wie beispielsweise Klausuren, abgesagt und werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ausgenommen sind schriftliche Prüfungsleistungen wie Studienarbeiten, Projektarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten; sie können in Abstimmung mit den Studiengangsleitungen fortgesetzt werden.

Verschärft werden die Maßnahmen auch für die Bibliotheken und Labore; sie sind ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Zudem sind alle Dienstreisen zunächst bis zum 19. April 2020 abgesagt worden.

„Wir werden an der Studienakademie Villingen-Schwenningen weiterhin in Absprache mit dem Präsidium der DHBW und den örtlichen und überörtlichen Behörden das weitere Vorgehen besprechen. Unser Bemühen richtet sich aber gleichermaßen darauf, gemeinsam mit den Studiengangsleitungen Möglichkeiten zu schaffen, die Lehrinhalte des laufenden und kommenden Theoriesemesters den Studierenden zu vermitteln. Studierende und Duale Partner bitten wir um ein wenig Geduld und möchten uns aber auch für das bereits entgegengebrachte Verständnis auf diesem Wege herzlich bedanken“, erklärte der Rektor am Montag.