Soziale Arbeit - Psychisch Kranke und Suchtkranke
Für das Arbeitsfeld des Studiegangs ist es notwendig, sich auf den Lebensbereich von psychisch kranken und suchtkranken Menschen einzustellen. Die Fähigkeit zur Mitarbeit in einem Team unterschiedlicher Berufsgruppen (Ärzte, Psychologen, Pflegepersonal, Therapeuten) stellt eine Schlüsselqualifikation dar. Darüber hinaus ist eine Kooperationsfähigkeit nicht nur im Rahmen der Einrichtung, sondern auch mit anderen sozialen Diensten, Behörden und Angehörigen gefordert.
Studieninhalte in aller Kürze
Theoriekenntnisse, Handlungswissen und Beziehungsfähigkeit bilden die Grundlage, auf der die Menschen in Krisensituationen, bei chronischen Erkrankungen oder anderen tiefgreifenden Veränderungen des Lebens unterstützt werden. Die Vernetzung sozialer Dienstleistungen im Gesundheitswesen fördert den Hilfeprozess durch
- Alltagsorientierung
- Begleitung und Beistand
- Case Management
In Wahlpflichtveranstaltungen werden spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit psychisch kranken und suchtkranken Menschen vermittelt, z.B. Gesprächsführung, Einführung in psycho- und soziotherapeutische Verfahren, Supervision und Entspannungstechniken. Im Vertiefungsstudium werden die Besonderheiten des psychiatrischen und Sucht-Versorgungssystems und die Aufgaben der Sozialarbeit in diesem Bereich in engem Bezug zu den Praxiseinrichtungen durchgearbeitet.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Stärken der eigenen Persönlichkeit überlegt und dosiert einzusetzen. Dies erfordert im Studium persönliche Anleitung und Beratung.
Abschluss
Das dreijährige Studium endet mit dem akademischen Grad
- Bachelor of Arts
Aufgaben nach dem Studium
Sozialarbeiter in der Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe begleiten Menschen mit seelischen Belastungen ein Stück weit auf ihrem Weg in das alltägliche Leben. Sie vermitteln materielle Hilfen, weiterführende Behandlungsangebote und arbeiten im Team mit Ärzten, Psychologen und Therapeuten.
Das breite Tätigkeitsspektrum umfasst Selbsthilfe-Förderung, Angehörigenarbeit, soziales Training, öffentliche Darstellung, sozialpolitische Gremienarbeit, Selbsterfahrung, Prävention und Nachsorge. Absolventen des Studiengangs finden ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld in Beratungsstellen, psychiatrischen und Suchtfachkliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Wohnheimen und Werkstätten für psychisch Kranke, Drogenabhängige oder Wohnungslose.








