Akademische Lehre

und berufliche Praxis

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Netzwerk- und Sozialraumarbeit

Neu ab 2011

Zum 1. Oktober 2011 startet die Duale Hochschule in der Fakultät für Sozialwesen mit dem neuen Studiengang Netzwerk- und Sozialraumarbeit.

Mit der Wahl dieses praxisintegrierten Studiengangs schlagen die Studierenden den Weg zum Sozialpädagogen, einem attraktiven und zukunftsorientierten Beruf, ein.

Abschluss

Das dreijährige Studium endet mit einer Bewertung von 210 ECTS-Punkten und dem akademischen Grad

  • Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit

Studienprofil

Akademische Lehre in Verbindung mit betrieblicher Praxis ist das Erfolgsmodell der Dualen Hochschule. Im Grundstudium werden für alle Studierenden die sozial(arbeits)wissenschaftlichen, psychologischen, rechtlichen sowie sozialwirtschaftlichen Grundlagen vermittelt.

Die Seminare der Vertiefung im Hauptstudium beinhalten eine praxisnahe Behandlung der Besonderheiten und des Spezialwissens für Netzwerk- und Sozialraumarbeit.

Aufgaben nach dem Studium

Nach Abschluss des Studiums erwarten die Absolventen Aufgaben wie Netzwerk-Beratung,  Vermittlung und Koordination von Hilfsangeboten im Sozialraum, Stärkung der Selbsthilfe, Gestaltung von Organisationsnetzwerken, Entwicklung von Quartierskonzepten sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

Duale Partner und Arbeitsfelder

Als duale Kooperationspartner kommen alle Einrichtungen in Frage, in denen in einem oder mehreren Arbeitsfeldern nach sozialraumorientierten Konzepten vernetzt und vernetzend gearbeitet wird. Als Einsatzbereiche sind insbesondere zu nennen:

  • Kommunen und Landkreise sowie Freie Träger der Wohlfahrtspflege mit den Bereichen: Sozialplanung, Integration von Migranten, Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesen- und Sozialraumarbeit
  • Wohnungslosenhilfe
  • Träger und Stiftungen der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe
  • Organisationen des Case- und Care-Managements
  • Quartiersprojekte der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe/-pflege sowie der psychiatrischen Versorgung
  • Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen
  • Pflegestützpunkte
  • Agenturen für Prävention
  • Träger Mobiler Jugendarbeit
  • Träger sonstiger innovativer Projekte.

Gründe für diesen neuen Studiengang

  • Die Angebote der Alten- und Behindertenhilfe weisen neue gemeindeintegrierte Wohn- und Betreuungsformen auf.
  • In der Jugendhilfe und im Bundesprogramm „Soziale Stadt“ („Quartiersmanagement“) werden sozialraumorientierte Konzepte Standard.
  • Im Bereich der Integration von Migranten konzentrieren sich die Bemühungen auf „Integration Netzwerk vor Ort“.
  • Die soziale Infrastruktur für die unterschiedlichen Zielgruppen wird am Lebensort der Menschen geschaffen. Darum haben sich Zusammenarbeit, Vernetzung im Sozialraum und gemeinsame Ressourcennutzung bewährt.
  • Für eine präventive und früh ansetzende Förderung arbeiten soziale Einrichtungen in sozialräumlichen Netzwerken. Betreuungsangebote, besonders zur sozialen Integration und gesundheitlichen Vorsorge und Pflege, werden immer häufiger auf Stadtteilebene realisiert und möglichst in Kooperation betrieben.
  • Innerhalb integrierter Quartierskonzepte wirken Sozialarbeiter beim Aufbau von Strukturen im Sozialraum mit, die allen Generationen, Gesunden wie Kranken ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
  • Es ändern sich folglich Berufsbilder und Aufgaben. Feld-, anstelle der Fallorientierung, Kooperation, Koordination, Moderation, Vernetzung, Gewinnung und Fortbildung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Netzwerkarbeit im Sozialraum, integrierte Sozialraumanalysen und Sozialplanung setzen eigene Kompetenzen, Ressourcen und Steuerungsprinzipien voraus.
 
Studiengangsleitung


Prof. Dr. Süleyman Gögercin


goegercin(at)dhbw-vs.de
Tel. 07720 3906-208
Gebäude E, Raum 113