Über 30 Jahre Erfahrung

Von der BA zur DHBW

Lernplattform WILLIBibliothekE-MailDualis - NotenabfrageSpeiseplan

CHRONIK

1975

Gründung und Eröffnung der Berufsakademie Villingen-Schwenningen. Die BA VS nimmt am 1. Oktober mit 14 Studierenden die Lehrtätigkeit im Ausbildungsbereich Wirtschaft auf. Untergebracht ist sie im REFA Zentrum in der Schramberger Straße. Ein Hörsaal und ein Büroraum stehen zur Verfügung. Direktor Rudolf Mann wird von Monika Eibl im Sekretariat unterstützt.

1976

Dem Ausbildungsbereich Wirtschaft mit den Fachrichtungen "Industrie" und "Bank" folgte bereits nach einem Jahr der Ausbildungsbereich Sozialwesen mit den beiden Studiengängen "Arbeit mit behinderten Menschen" sowie "Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken".

1979

Das Land kauft das Institutsgebäude des REFA-Verbandes in der Schramberger Straße. Im Gebäude befindet sich auch ein Wohnheim mit 71 Zimmern. Im Jahr 2011 stehen noch 30 Zimmer zur Verfügung.

Zum 1. Oktober geht im Ausbildungsbereich Sozialwesen eine weitere Fachrichtung an den Start: "Soziale Arbeit in der Verwaltung" (seit 2001 "Jugend-, Familien- und Sozialhilfe")

1980

Die BA VS bekommt ihre eigene Verwaltung. Verwaltungsdirektor wird Franz Distel.

Professor Mann fördert federführend den internationalen Kontakt zu Partnerhochschulen. Als erste Berufsakademie beschließt die BA VS ein Austauschprogramm mit einer ausländischen Hochschule, der Webster University in St. Louis, USA.

Start der Studiengänge: "Steuern" und "Datenverarbeitung" (1990 Umbenennung in Wirtschaftsinformatik).

1983

Gründung des Fördervereins Partner der Berufsakademie Villingen-Schwenningen e.V. Heute zählt der Verein mehr als 900 Mitglieder.

1985

Die BA VS feiert ihr 10-jähriges Jubiläum zusammen mit 650 Studierenden.

Das Gebäude in der Frühlingshalde nimmt den Ausbildungsbereich Sozialwesen auf.

Als zweites Austauschprogramm startet die Kooperation mit dem IUT in Lyon.

1987

Die Berufsakademie erfährt mit dem Programm zur Förderung des ländlichen Raums eine weitere Ausbauphase.

Neue Studiengänge: "Soziale Arbeit im Gesundheitswesen" und "Internationales Marketing".

1988

Die Akademie bezieht das umgebaute ehemalige Fabrikgebäude der Kienzle Uhrenfabrik in der Friedrich-Ebert-Straße 32.

1989

Zehnjährige Partnerschaft mit der Webster University St. Louis, USA.

1990

Ernennung von Professor Dr. Harald Meyer-Laurin zum ersten Honorarprofessor der Berufsakademie.

1993

Kauf von drei Liegenschaften durch das Land Baden-Württemberg.
Grundstück Karlstr. 31
Eckgrundstück Karlstraße 19
Schreiber-Anwesen Erzbergerstraße 16/17

Damit sichert sich das Land Baden-Württemberg rund 14 000 qm in hervorragender Lage im Zentrum von Schwenningen für den künftigen Standort der BA-VS.
Sechs Jahre intensiver Bemühungen um den BA-Campus im Stadtzentrum sind erfolgreich beendet. Die Verwaltung der Stadt Villingen-Schwenningen, die zunächst die BA auf die „grüne Wiese“ zwischen den beiden Stadtteilen Villingen und Schwenningen gebaut sehen wollte, sieht den Gewinn für die Belebung der Innenstadt von Villingen-Schwenningen.

1995

20-jähriges Jubiläum der Berufsakademie Villingen-Schwenningen Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist unter Beisein von Ministerpräsident Erwin Teufel die Grundsteinlegung für den Neubau entlang der Friedrich-Ebert-Straße. Weichen musste dafür ein ehemaliges Fabrikgebäude der Uhrenfabrik Kienzle.

Zum Ende des Jahres scheidet Professor Rudolf Mann aus den Diensten der BA VS aus.

1997

Amtsantritt von Prof. Gernot Riegraf als Direktor. Zum Stellvertretenden Direktor wird Prof. Dr. Ulrich Sommer berufen.

Fertigstellung und Bezug des Hauptstudiengebäudes in der Friedrich-Ebert-Straße 30. Die Einweihungsfeier findet am 18. Juli 1997 statt, bei der Ministerpräsident Erwin Teufel die Festrede hält.

Die Studiengänge Sozialwirtschaft sowie Internationales Steuerrecht gehen an den Start.
Einweihung der Mensa. Eröffnung der Studentencafeteria "Time out".

Ministerpräsident Erwin Teufel startet an der BA VS die Zukunftswerkstatt Baden-Württemberg, bei der sich insbesondere junge Menschen über zukunftsträchtige Berufe informieren können. Nahezu 2.000 Besucher kommen an diesem Tag an die BA.

Gründung des Steinbeis-Transferzentrums für angewandte Wirtschafts- und Sozialforschung.

1998

Die Berufsakademie ist Veranstaltungsort einer weiteren Zukunftswerkstatt in Kooperation mit der FH Furtwangen und weiteren 40 Unternehmen aus der Region, der IHK, der Agentur für Arbeit, der Stadt Villingen-Schwenningen, dem Landratsamt und der Steuerberaterkammer Südbaden.

Start des Studiengangs Mittelständische Wirtschaft.

Im Wissenschaftsministerium wird zum Zeichen einer noch engeren Zusammenarbeit ein Kooperationsvertrag mit der Webster University in St. Louis geschlossen.

2000

Herausgabe der Festschrift „25 Jahre Lehre an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen" mit Fachbeiträgen von nahezu allen hauptamtlichen Professoren.

Erstmals in der Geschichte der Berufsakademien verleiht Professor Gernot Riegraf die Ehrensenatorenwürde. Die hohe Auszeichnung erhält Ministerpräsident Erwin Teufel, der sich von Anfang an um den Aufbau und die Weiterentwicklung der Berufsakademie Villingen-Schwenningen sowie der anderen baden-württembergischen Berufsakademien verdient gemacht hat. Im Rahmen der Diplomierungsfeier wird Diplom-Sozialpädagogin Kristina Keerl als die 50 000ste Absolventin an den Berufsakademien in Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die BA VS ist Austragungsort der dritten und letzten Zukunftswerkstatt.

Professor Gernot Riegraf und Verwaltungsdirektor Franz Distel treten zum Ende des Jahres in den Ruhestand.

2001

Dem Vorschlag des Wissenschaftsministeriums, Prof. Dr. Ulrich Sommer zum Direktor zu berufen, wird von der BA-Konferenz einstimmig zugestimmt. Prof. Jürgen Werner wird zum stellvertretenden Direktor sowie zum Leiter des Studienbereichs Wirtschaft berufen. Andreas Heidinger wird neuer Verwaltungsdirektor.

Verleihung einer Honorarprofessor an Bernd M. Behnke, Rechtsanwalt, in Anerkennung seiner langjährigen Dienste als Lehrbeauftragter, insbesondere im Studienbereich Sozialwesen.

Nach erfolgreicher Akkreditierung erstmalige Verleihung des Bachelor's Degree with Honours der Open University in London an die Studierenden des Jahrgangs 1998. Damit können die Studierenden neben dem Berufsakademie-Diplom auch den britischen akademischen Grad Bachelor of Arts with Honours erhalten.

2002

Die stattliche Anzahl von nahezu 6000 Absolventinnen und Absolventen lässt den Entschluss reifen, jährlich ein Alumni-Treffen zu veranstalten. Zum ersten Treffen kommen im Juli mehr als 400 ehemalige BA-Studierende.

2003

Direktor Sommer initiiert den ersten BA-Kongress. Dieser findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. 450 Teilnehmer nehmen daran teil.

2004

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ernennt Dr. Thomas Caduff, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, und Dr. Bernhard Kunz, Rechtsanwalt und Notar aufgrund mehr als 20-jähriger erfolgreicher Lehrtätigkeit zu Honorarprofessoren.

Verleihung des Landeslehrpreises an Prof. Dr. Matthias Brungs und Prof. Dr. Hans-Werner Horn für ein herausragendes Lehrprojekt durch Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg.

Spatenstich für den Bau eines weiteren Studiengebäudes auf dem Campus.

Symposium der Randenkommission zu grenzüberschreitenden bildungspolitischen Fragen mit Kultusministerin Dr. Annette Schavan.

2005

30 Jahre Berufsakademie Villingen-Schwenningen

Mit einem Festakt beging die Berufsakademie in Anwesenheit von Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel und weiteren rund 400 Gästen aus dem Kreis ihrer Kooperationspartner in der Wirtschaft und im Sozialbereich, von Kammern, Verbänden und Behörden, den Mitarbeitern, Studierenden und Bürgern der Stadt Villingen-Schwenningen sowie des Landkreises Schwarzwald-Baar-Heuberg, ihren 30. Geburtstag.

2006

Einweihung für einen ersten Teilabschnitt eines weiteren Studiengebäudes

Preisverleihung Qualitätswettbewerb "Verwaltung im Wandel". Für ihre hervorragenden Ergebnisse in der Kundenzufriedenheit wurde die Berufsakademie Villingen-Schwennngen im Rahmen des Qualitätswettbewerbs baden-württembergischer Institutionen ausgezeichnet.

2007

Die Konferenz der Berufsakademie Villingen-Schwenningen stimmte im Februar dem Vorschlag des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Peter Frankenberg, zu, den Direktor, Prof. Dr. Ulrich Sommer und seinen Stellvertreter, Prof. Jürgen Werner, auf weitere sechs Jahre zu bestellen.

Richtfest für ein weiteres Studiengebäude sowie die neue Mensa

Start des neuen Studiengangs "Consulting und Controlling".

2008

Einweihung des Studiengebäudes und Eröffnung der Mensa

Der Standort der Studiengänge Mittelständische Wirtschaft und Sozialwirtschaft am Stadtrand in der Frühlingshalde wird aufgegeben. Die Studiengänge ziehen in den zentral gelegenen Standort in der Bürkstraße.

Es ging der Studiengang der Sozialen Arbeit Bildung und Beruf an den Start.

2009

Umwandlung der Berufsakademien in die Duale Hochschule Baden-Württemberg
Mit rund 25 000 Studierenden an acht Standorten ist sie die zweitgrößte Hochschule im Land.

2010

Start des Studiengangs Wirtschaftsprüfung.

Mit den Universitäten Sevilla, Sheffield und der Business School Budapest haben wir die Zahl von 50 weltweiten Kooperationen überschritten.

2011

Aufgrund der großen Nachfrage nach Studienplätzen in der Fakultät für Sozialwesen muss das Raumangebot in der Schramberger Straße durch zwei Hörsäle in Containern erweitert werden.

Start der Studiengänge in der Fakultät für Wirtschaft "Demografie- und Personalmanagement" und in der Fakultät für Sozialwesen "Netzwerk- und Sozialraumarbeit".