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Exkursion nach Hamburg

Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit – Netzwerk und Sozialraumarbeit besuchten im Zeitraum 16.-19. Juli 2018 mehrere sozialräumlich und vernetzend arbeitende Institutionen


In Begleitung ihres Studiengangsleiters Prof. Dr. Süleyman Gögercin startete die studentische Gruppe ihr vielfältiges Programm bei der Sozialbehörde. Verschiedene Amts- und Referatsleiter berichteten dort über die Eingliederungshilfe, vor allem über deren sozialräumliche Ausrichtung mit Organisationsstrukturen und Budgetplanung des Stadtstaates Hamburg. Im Anschluss daran besuchten die Studierenden das Haus der Familie im Schanzenviertel des Stadtteiles St. Pauli. Dort wurden ihnen das breite Spektrum der stadtteilbezogenen und milieunahen Kinder-, Jugend- und Familienhilfen vorgestellt. Am nächsten Morgen machten die Studierenden eine Quartiersbegehung des Quartiers Alsterdorf der Stiftung Alsterdorf, nachdem sie zuvor Informationen über das Quartiersentwicklungsprojekt „Q8“ und den Alltag im Quartier erhielten. Dieses Projekt versucht einen sozialraumorientierten inkludierenden Stadtteil zu entwickeln, in dem Raum und Chancen für jede*n bestehen.

Abgeschlossen wurde das abwechslungsreiche inhaltliche Programm mit dem Besuch der Gästewohnung des ASP Wegenkamp, die sich auf die niederschwellige Aufnahme von Jugendlichen in prekären Lebenslagen spezialisiert hat. Hier wurden sie über die fallunabhängig finanzierten sozialräumlichen Angebote der Jugend- und Familienhilfe im Stadtteil Eidelstedt informiert. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Studierenden die Eindrücke der vergangenen Tage reflektierten und auswerteten.

Zusammenfassend empfanden sie die Exkursion als eine fachliche und individuelle Bereicherung mit einem besonderen Bezug auf den Theorie-Praxistransfer. Ihnen wurde deutlich, welche Möglichkeiten die sozialraumorientierte Arbeit bieten kann, wenn deren Bedeutung erkannt, sie politisch gewollt und so die benötigten finanziellen Mittel bereitgestellt werden.